Parnigoni zum Drogenbericht 2000: Bewährtes Konzept zur Drogenbekämpfung konsequent fortsetzen

SPÖ-Sicherheitssprecher für Prävention, Hilfe für Drogenkranke und harte Strafen für Dealer

Wien (SK) Es sei "bemerkenswert", dass Innenminister Strasser heute die Arbeit der sozialdemokratischen Innenminister der letzen zehn Jahren im Bereich der Drogenbekämpfung positiv bewertet hat, stellte SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni zum Drogenbericht 2000 fest. Setzte der Innenminister das bewährte Konzept aus Prävention, Bewusstseinsbildung, Hilfe für Drogenkranke und hartes Vorgehen gegenüber Dealern und der organisierten Kriminalität konsequent fort, könnte Strasser im Bereich der Drogenbekämpfung auch weiterhin auf die Unterstützung der SPÖ bauen, erklärte Parnigoni am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Zunahme bei der aufgegriffenen Menge an Designerdrogen und Heroin führt Parnigoni auf das "hervorragende Engagement und die ausgezeichneten Leistungen" der ExekutivbeamtInnen zurück. Bedauerlich sei allerdings, dass die Zahl der Personen, bei denen der Verdacht des Drogentodes vorliegt, sich dennoch erhöht hat. "Neben aller Härte bei der strafrechtlichen Verfolgung von Dealern muss deshalb vor allem die Aufklärung und Bewusstseinsbildung unter Jugendlichen intensiviert werden, um sie vor der Flucht in die Droge zu bewahren und ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen", unterstrich der SPÖ-Sicherheitssprecher.

Gezeigt habe sich auch, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der Dogenbekämpfung funktioniere. Die Erfolge in diesem Bereich sollten aber nicht als Begründung für die Errichtung des "bürokratischen Monsters Bundeskriminalamt" missbraucht werden, forderte Parnigoni abschließend. (Schluss) hm

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.atPressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK