Umweltstadträtin Kossina: Wien ist beim Klimaschutz Weltspitze

Auch Bund soll endlich Finanzierung für Klimaschutz sicherstellen

Wien, (OTS) "Im Unterschied zu vielen internationalen Staaten ist die Stadt Wien in punkto Klimaschutz Weltspitze", betonte am Dienstag heute Umweltstadträtin Isabella Kossina, anlässlich der Weltklimaschutzkonferenz in Bonn. "Wien ist dem Kyoto-Protokoll meilenweit voraus", so die Umweltstadträtin. Es sei aber auch höchste Zeit, dass der Bund Klimaschutz endlich ernst nimmt, einen gesetzlich verbindlichen Klimaschutzbericht umsetzt sowie die notwendige Finanzierung auf Bundesebene dafür sicherstellt.

Wien habe bereits im Vergleich zu anderen Städten mit 5,7 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Einwohner und Jahr einen sehr niedrigen Ausgangswert bei den Emissionen. Im Vergleich dazu liege die USA bei über 19 Tonnen CO2 pro Einwohner und Jahr um ein Vielfaches höher und sei weltweit führend beim Ausstoß von Kohlendioxid, unterstrich Kossina.

"Wien nimmt Klimaschutz ernst und setzt aktive Maßnahmen. Das beweist sich nicht nur bei der Realisierung von thermischer Wohnhaussanierung in Altbauten, sondern auch beim Beschluss des neuen Wiener Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ELWOG) oder auch bei der Gründung eines Arbeitskreises für ein Biomassekraftwerk in Wien", betont die Umweltstadträtin.

Das Klimaschutzprogramm Wiens, das vom Wiener Gemeinderat 1999 beschlossen wurde, habe das Ziel, die Emissionen und Treibhausgase, die zur Erwärmung der Erdatmosphäre und damit zur Veränderung des Klimas beitragen, in den nächsten zehn Jahren deutlich zu reduzieren. Kossina: " Wien nimmt Klima- und Umweltschutz ernst, und hat einen umfassenden Plan ausgearbeitet, um die Emissionen zu verringern. Die Umsetzung der 36 Klimaschutzmaßnahmen soll bis zum Jahr 2010 minus 14 Prozent bei den CO2- Emissionen gegenüber dem Wert für 1990 bringen."

Das Klimaschutzprogramm enthalte in den fünf Bereichen Fernwärme- und Stromerzeugung, Wohnen, Betriebe, Stadtverwaltung und Mobilität insgesamt 36 realistische Maßnahmenprojekte zur Senkung der Emissionen von Treibhausgasen. "Diese Maßnahmen werden laufend evaluiert", so die Umweltstadträtin. (Schluss) bfm

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