ÖAMTC: Kein Luftkrieg in Kärnten

Kooperation mit Rotem Kreuz erwünscht

Wien (ÖAMTC-Presse) - In Zusammenhang mit den Ermittlungen des Staatsanwalts rund um einen möglicherweise verspäteten Einsatz in Kärnten, stellt der ÖAMTC fest, dass er diesen Vorfall aus den Medien erfahren hat und es seitens der ÖAMTC-Flugrettung gar keinen Luftkrieg in Kärnten geben kann. Grund dafür ist, dass die ÖAMTC Hubschrauber ausschließlich jene Aufgaben
erfüllen, die sie von der Leitstelle zugeteilt erhalten. Der Club hat keinen Einfluss darauf, wem, wann und wo geholfen werden muss, sondern kümmert sich ausschließlich darum, dass die Hilfeleistung professionell abläuft. Grundlage dafür ist der unentgeltliche Assistenzvertrag mit dem Bund, wo der ÖAMTC die in der Paragraph 15a-Vereinbarung geregelten Verpflichtungen des Bundes gegenüber dem Land Kärnten übernimmt. Entsprechend dieser Vereinbarung ist es Aufgabe des Landes, eine Einsatzleitstelle zu stellen. Die Christophorus-Hubschrauber fliegen ausschließlich auf deren Anforderung und haben selbst keinen Einfluss auf Art und Ort ihrer Einsätze. Qualitätsanforderung ist ein Abheben innerhalb von drei Minuten nach Alarmierung durch die Leitstelle.

Auch in Kärnten Kooperation mit dem Roten Kreuz!

Trotz der unerfreulichen Entwicklungen der vergangenen Tage ist die
ÖAMTC-Flugrettung nach wie vor daran interessiert, auch mit dem Roten Kreuz Kärnten - so wie mit dem Roten Kreuz in allen anderen Bundesländern - zu kooperieren. In diesen Bundesländern funktioniert die Zusammenarbeit zwischen dem Roten Kreuz und der ÖAMTC-Flugrettung - mit der Erfahrung von bisher 70.000 Notarzthubschraubereinsätzen -seit vielen Jahren ausgezeichnet und ist auch für die Kärntner Bevölkerung die sicherlich beste Lösung. Die flächendeckende Versorgung durch die ÖAMTC-Notarzthubschrauber in Österreich garantiert Landesgrenzen übergreifende und koordinierte Hilfeleistung und ist Garant dafür, dass es zu keinen unnötigen finanziellen Belastungen der Betroffenen kommt. Der "Ball" liegt nun beim Roten Kreuz Kärnten. Die Christophorus-Hubschrauber werden auch künftig ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen und in Kärnten fliegen.

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Kurt Nordberg

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