Exzellentes Ergebnis der Bauwirtschaft in Kärnten LHStv. Pfeifenberger führt das auf Hochbauprojekte und Ankurbelung durch öffentliche Hand zurück - Ankündigung neuer großer Vorhaben

Klagenfurt (OTS) - Zufrieden zeigte sich heute LHStv. Karl Pfeifenberger mit dem März-Ergebnis der Bauwirtschaft in Kärnten. Nach vorläufigen Ergebnissen erzielte die Bauwirtschaft in diesem Zeitraum des heurigen Jahres einen Produktionswert von insgesamt 613 Mio. S. Damit lag die wertmäßige Bauleistung um beträchtliche 13,4 Prozent über der Bilanz des vergleichbaren Vorjahresmonates. Für den Kärntner Finanz- und Wirtschaftsreferenten ist dieses Ergebnis auf Grund des rückläufigen Bundesergebnisses der Bauwirtschaft (Minus 3,5 Prozent) besonders bemerkenswert.

Allein 175 Mio. S oder fast ein Drittel des Produktionswertes wurden aus öffentlichen Aufträgen erwirtschaftet, 438 Millionen waren dem privaten Sektor zuzurechnen. Aus der Analyse nach Bausparten wird deutlich, so Pfeifenberger, dass vor allem der Hochbau Träger der insgesamt erfreulichen Entwicklung war. Dessen Produktionsausweitung lag bei 19,4 Prozent (Österreich: -1,6 Prozent). Im Hochbau wurden im März 2001 in Kärnten insbesondere in den Sparten "Industrie- und Ingenieurbau" (+ 60,2 Prozent), "Adaptierungsarbeiten (+ 38,9 Prozent) und "sonstiger Hochbau" (+ 13,3 Prozent) hervorragende Steigerungsraten erreicht.

Insgesamt bezifferte Pfeifenberger das Ergebnis des ersten Quartals 2001 als sehr erfreulich. So wurden in diesem Zeitraum nach vorläufigen Ergebnissen 1,425 Mrd. S erwirtschaftet. Bei den öffentlichen Aufträgen, die mit 443 Mio. Schilling wiederum ein knappes Drittel (31,1 Prozent) des gesamten Produktionswertes ausmachten, war ein Plus von 30,9 Prozent registriert worden. Pfeifenberger sieht somit die Bauoffensive des Landes bestätigt, welche nachhaltig für kräftige Impulse in der Bauwirtschaft sorgt. Im Bundesländervergleich kann Kärntens Bauwirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres 2001 den höchsten Produktionswertzuwachs (+ 38,9 Prozent) vorweisen.

Der Wirtschaftslandesrat sieht damit die Kritik der Bauwirtschaft entkräftigt, die über eine schwache Auftragslage klagt. Anhand der neuesten Zahlen zeige sich auch am Bausektor ein Aufwärtstrend, der durch rechtzeitige Entscheidungen über Bauvorhaben im öffentlichen Sektor gefördert wurde. Pfeifenberger will jetzt die beschlossenen Projekte in den Regionen Nassfeld, Mölltaler Gletscher sowie am Katschberg so rasch wie möglich realisiert wissen. Darüber hinaus kündigte er heute an, schon in nächster Zeit der Öffentlichkeit neue und wichtige Großprojekte zu präsentieren. Es gehe ihm darum, mit Engagement eine Basis zu schaffen, die eine hohe Beschäftigung und einen konjunkturellen Aufschwung sichern soll.

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