Dramatischer Geburtenrückgang geht auch im Mai weiter - Familienbund fordert Gesamtstrategie zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

St.Pölten (OTS) - Nach der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes müssten nun angesichts der weiter sinkenden Geburtenzahlen verstärkt Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie überlegt werden, forderte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, Mag. Otto Gumpinger anlässlich der neuesten Geburtenzahlen.

Nach dem kurzen Geburtenaufschwung im Jahr 2000 setze sich nun der dramatische Einbruch der Geburtenzahlen im Jahr 2001 weiter fort. Laut Statistik Austria sank die Geburtenzahl in Österreich im Mai 2001 um 3,8%. Damit setzt sich der im Februar (-4,3%), März (-5,2%) und April (-2,3%) Geburtenrückgang gegenüber den gleichen Vorjahrsmonaten weiter fort.

Es werden zwar von vielen Stellen Einzelmaßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesetzt, es fehle aber einer österreichweiten Gesamtstrategie und einem vernetzten Vorgehen. Die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle müsse ebenso forciert werden, wie eine breite Palette unterschiedlichster Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Die unglaublich große Nachfrage beim Verein Family Business bezüglich Aupair-Mädchen zeigt, dass viele Durchschnittsfamilien dringend eine Kinderbetreuungsmöglichkeit suchen, die flexibel ist, von Öffnungszeiten unabhängig und sich an den individuellen Bedürfnissen der Familie orientiert.

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Alice Pitzinger-Ryba
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