ÖBB: Neue Park & Ride Anlage übergeben

2,3 Millionen S für neue PKW- und Fahrradabstellplätze beim Bahnhof Böheimkirchen

In einer Bauzeit von rund sieben Monaten wurde beim Bahnhof Böheimkirchen
eine Park & Ride - Anlage mit 62 PKW-Abstellplätzen und 32 überdachten Fahrrad-abstellplätzen errichtet. Für die neuen Fahrradabstellplätze wurde das ehemalige Magazingebäude als Fahrradabstellraum adaptiert. Der Raum ist über eine Rampe erreichbar. ****

Am 13. Juli 2001 wurde die neue Anlage durch Vertreter der ÖBB, des Landes NÖ und der Marktgemeinde Böheimkirchen ihrer offiziellen Bestimmungen übergeben. Mit der kostenlosen Benützung der neuen Stellplätze ist ein weiterer Anreiz zum Umsteigen auf die umweltfreundliche Bahn gegeben.

Neues Abstellsystem für Fahrräder
Die bestehende Fahrradabstellanlage wurde mit 82 neuen Fahrradständern ausgestattet. Es handelt sich dabei um modulare Fahrradständer, welche eine besonders platz-sparende Unterbringung der Fahrräder ermöglichen. Eine geordnete Abstellung, Schutz vor Vandalismus, Fixierung der Räder im Fahrradständer und Sicherheit für Kinder im Kindersitz beim Abstellen sind nur einige Vorteile, welche für dieses neue Verwahrungssystem sprechen. Das Abstellsystem ist versperrbar, beliebig ergänzbar, leicht zu reinigen und kann jeder Kontur angepasst werden.

ÖBB und Land Niederösterreich verstärken den Ausbau von P & R -Anlagen
In enger Kooperation zwischen den ÖBB, dem Land Niederösterreich und den Gemeinden wird der Ausbau von Stellplätzen in unmittelbarer Nähe von Bahnhöfen
forciert. Bis Ende 2002 sind in Niederösterreich Vorhaben mit 1470 PKW- und 797 Zweiradabstellplätzen vorgesehen. Weiters wurden bereits Verhandlungen für weitere Vorhaben mit einer Gesamtanzahl von 1648 PKW-Stellplätzen und 677 Zweiradstell-plätzen aufgenommen. Dazu kommen Planungsarbeiten über 597 PKW- und 599 Zweiradstellplätze. Insgesamt hat man sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis Ende 2005 40.000 Stellplätze für Bahnkunden zu schaffen.

Die Errichtung der P & R - Anlage Böheimkirchen basiert auf einem Vertrag zwischen den ÖBB, dem Land Niederösterreich und der Marktgemeinde Böheimkirchen, mit einer Kostenteilung von 50 % ÖBB, 40 % Land Niederösterreich und 10 % Marktgemeinde Böheimkirchen. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 2,3 Mio. S.

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