AK erkämpft für fünf gekündigte Frauen im Bezirk Urfahr-Umgebung mehr als eine halbe Million Schilling Nachzahlung

Linz (AKO) Fünf Arbeitnehmerinnen aus dem Mühlviertel, die ihr Chef gekündigt hatte und denen er Geld schuldig geblieben war, vertrat die Arbeiterkammer erfolgreich vor Gericht. Die Frauen erhielten in Summe 540.000 Schilling.

Fälle, in denen Arbeitgeber langjährige Mitarbeiter kündigen und ihnen offene Löhne und Gehälter schuldig bleiben, gehören leider zum Alltag der AK-Rechtsberatung und -vertretung. Dass ein Unternehmer gleich fünf langgediente Mitarbeiterinnen kündigt und ihnen auch noch eine halbe Million Schilling vorenthält, ist aber zum Glück doch eher selten.

Bis zu 16 Jahre lang waren fünf Frauen bei einem Textilunternehmen in Oberneukirchen beschäftigt. Dann wurden sie innerhalb weniger Wochen gekündigt. Weil weder die letzten Monatslöhne noch die Beendigungsansprüche korrekt ausbezahlt worden waren, wandten sich alle Frauen an den Rechtschutz der Arbeiterkammer.

Der zuständige AK-Rechtsexperte forderte zunächst die offenen Beträge schriftlich ein. Da der Unternehmer nicht reagierte, brachte er den Fall vor Gericht. Dort bekam die AK in allen fünf Fällen Recht. Insgesamt bekamen die Frauen 541.000 Schilling nachgezahlt.

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