Projekt "MesseWien neu” vorgestellt

Errichtung der Neubauten beginnt im September

Wien, (OTS) "Unter Einhaltung aller Bauvorschriften und nach Durchführung der entsprechenden Verfahren werden wir im September mit der ersten Bauetappe der Errichtung der ‚MesseWien neu‘ beginnen können”, sagte der neue alleinverantwortliche Direktor der MesseWien-Besitzgesellschaft, Ing. Rudolf Mutz, beim Pressegespräch am Freitag.

Mutz ist seit Anfang Juli als Eigentümervertreter der Stadt Wien und der Wiener Wirtschaftskammer mit der Realisierung des Projekts "MesseWien neu” betraut. Dieses Projekt umfasst die Errichtung neuer Messe- und Veranstaltungshallen und die Schaffung jener Infrastruktur, die für einen modernen Messebetrieb erforderlich ist. "Die Errichtungsgesellschaft verfügt mit Reed Messen über einen schlagkräftigen Partner, der die entsprechenden Messen und Veranstaltungen für Wien akquirieren kann”, betonte Mutz. Die Errichtung der "MesseWien neu” wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen: Der erste Abschnitt sieht die Errichtung zweier neuer Hallen und die Adaptierung der vorhandenen Messehalle 25 vor, die im Sommer 2003 für den Kardiologenkongress mit fast 30.000 Teilnehmern als Tagungsort zur Verfügung stehen sollen. Die zweite Bauphase sieht die Ausgestaltung des Messestandortes mit einer Mall und die Errichtung eines Kongresszentrums und einer multifunktionalen Veranstaltungshalle vor. Das Investitionsvolumen beträgt nach derzeitigem Stand rund ATS 2.3 Mrd.****

Direktor Mutz kündigte eine breite Informationskampagne für die Bürger zu Baubeginn im Herbst an und betonte, dass auf die Anrainerbedürfnisse in größtmöglichem Maß Rücksicht genommen werden soll. Dies gilt für das derzeit in Ausarbeitung befindliche Parkraumkonzept, das in der Endausbaustufe 4.500 Parkplätze vorsieht, und die Planungen für die Verkehrsführungen, die derzeit im Gange sind. Mutz kündigte außerdem an, dass er anstrebe, in Kooperation mit den Wiener Linien das Baulos für die beiden Stationen der verlängerten, neuen U2 vorzuziehen, damit der Bau der beiden Stationsbereiche bereits im Zuge der Errichtung der neuen Hallen erfolgen kann und zusätzliche Behinderungen und Kosten vermieden werden. Für die weitere Nutzung des nach dem Ende der ersten Bauphasen frei werdenden Areals auf dem Messegelände stellt sich der neue Messedirektor die Ausschreibung von Wettbewerben für neue Attraktionen vor. Der Vorplatz vor dem Kongress- und Messezentrum und das Umfeld sollen ebenfalls gestalterischen Überlegungen in Zusammenarbeit mit Stadtplanung, den Architekten und den zukünftigen Nutzern im Rahmen eines Wettbewerbs unterzogen werden. "Mit Architekt Gustav Peichl als Verantwortlichem für die städtebauliche Gestaltung und den bauausführenden Architekten Erlach und Moosburger bin ich sicher, ein Team gefunden zu haben, das darauf achtet, dass das Projekt ‚MesseWien neu‘ in architektonischer wie auch funktionaler Hinsicht ein städtebaulich attraktiver Komplex in Wien werden wird”, erörterte Direktor Mutz bei der Präsentation der Baupläne.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

o Dr. Alfred Stalzer, Pressebüro des Projekts "MesseWien neu”,

A-1040 Wien, Weyringergasse 17/2/2,
Telefon: +43-1-505 31 00,
Mobiltel.: +43-676-416 91 24,
Telefax: +43-1-505 31 10,
E-Mail: stalzer.office@netway.at

Laufend aktuelle Informationen zum Projektverlauf finden Sie auch auf der Website der "MesseWien neu” unter www.messewien-neu.com/

rk-Fotoservice: www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) sta

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Jüdisches Museum
Alfred Stalzer
Tel.: 505 31 00
e-mail: stalzer.office@netway.atPID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK