FCG: "Die FCG steht nicht gegen die Regierung, sondern kritisiert schlechte Politik!"

BS Klein: Wir leiden nicht an einem Info-Defizit, sondern an einem Info-Überfluss! Wien (OTS) - Die FCG kritisiert die schlampige Gestaltung der Reform des Hauptverbandes, die Nichtkommunikation wichtiger Fragen und die falsche Darstellung der Fakten in der Öffentlichkeit, meint BS Klein in Antwort auf den Vorwurf der BM Gehrer, die FCG stehe gegen die Regierung, weil sie an einem Informationsdefizit leide.

Wir haben als FCG uns immer an Sachfragen orientiert und sind immer für die Interessen der Arbeitnehmer eingetreten und tun das auch jetzt. Wir stehen nicht gegen die Regierung, sondern kritisieren ihre Politik in wichtigen, die Arbeitnehmer betreffenden Fragen. Das hat die FCG unter allen Regierungen so getan. Das tun wir nicht, weil wir ein Informationsdefizit haben, sondern leider viel zu viel wissen.

Die verunglückte Hauptverbandsreform, die in ihrer Umsetzung noch viele Probleme bringen wird, ist vorrangig deswegen zu kritisieren, weil, wie Praktiker eben wissen, "gut gemeint, oft das Gegenteil von gut ist!" "Hoffentlich haben es bei dieser Reform wenigstens alle gut gemeint", schließt Bundessekretär Karl Klein.

Rückfragen: Karl Klein
Fraktion Christlicher Gewerkschafter im ÖGB
Tel. 01/534 44-254 DW

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