Blecha zu Rezeptgebühr: Regierungsflopps nehmen kein Ende

Wien (SK) Bei einem Pensionistentreffen in Oberösterreich erklärte am Donnerstag der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha: "Die Flops dieser Regierung, vor allem die einiger Regierungsmitglieder, nehmen kein Ende. Das jüngste Beispiel ist besonders grotesk. Da wird unter kräftiger Beihilfe des Ministers Haupt die Rezeptgebühr von 45 auf 56 Schilling erhöht. Dann wird von eben diesem Haupt die Abschaffung der Rezeptgebühr bekannt gemacht, just zu einem Zeitpunkt, wo man das Krankenkassendefizit beklagt. 24 Stunden später ist laut des gleichen Haupt alles wieder ganz anders:
Rezeptgebührenbefreiung nur für einige hundert chronisch Kranke." Hier zeige sich wieder der "hirnlose Dilettantismus" der "neu"Regierenden, der die Lebensleistung der älteren Generation "vernichtet", stellte Blecha fest. ****

"Die Einführung der Ambulanzgebühren war ein Akt seltener Dummheit, die Korrektur der Unfallrentenbesteuerung ein Schildbürgerstreich und die Erhöhung der Steuer- und Abgabenquote in Österreich auf den höchsten Prozentsatz seiner Geschichte die Drosselung unseres Wirtschaftswachstums", kritiesierte Blecha. "In Zeiten wie diesen müssen wir uns auf weitere Kampfaktionen vorbereiten, aber auch zum lieben Gott beten, er möge die Dilettanten daran hindern, noch weiteren Unfug auf Kosten der Bevölkerung anzustellen", schloss Blecha. (Schluss) hm/mm

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