ÖAMTC: Saugnäpfe von Sonnenblenden bergen Erstickungsgefahr

Verschlucken von Saugnäpfen kann für Kinder den Tod bedeuten

Wien (ÖAMTC-Presse) - Gerade in der Sommerzeit auf langer Urlaubsfahrt spielen Kinder im Auto mit allem, was ihnen unter die Finger kommt. Dabei ist die Gefahr besonders groß, dass Kinder unbemerkt von den Eltern mit den Saugnäpfen der beliebten, spielerisch gestalteten Sonnenblenden oder Sonnenschutzrollos spielen und diese in den Mund stecken, warnt der ÖAMTC.

In Frankreich wurde bereits ein Fall bekannt, der für das Kind tödlich endete, nachdem es einen Saugnapf verschluckte, der dann wie ein Pfropfen den Verschluss der Atemwege bewirkte.

Der ÖAMTC hat daher nach Warnungen der Konsumentenschutzabteilung im Justizministerium sofort einen Beipackzettel verfasst, der bei allen in seinen Shops verkauften Sonnenblenden beigelegt wird und die Konsumenten über die Risken informiert. "Sonnenblenden mit Saugnäpfen mit einem Durchmesser von weniger als 5 cm sollten in Reichweite von Kindern unter 3 Jahren nicht montiert werden", rät ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.

Auch wenn die Urlaubsfahrt durch starken Verkehr und Stauungen sehr stressreich verläuft, sollte man keinesfalls die Beaufsichtigung der Kinder im Auto vernachlässigen, rät der ÖAMTC. Saugnäpfe von Sonnenblenden sind sicher nur ein Beispiel für viele ähnliche Produkte, die für Kinder zur Gefahr werden können.

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