Finanzstaatssekretär Alfred Finz stellt im NEWS-Interview Steuerreform 2003 massiv in Frage

Vorausmeldung zu News Nr. 28 vom 12. Juli 2001

Wien (OTS) - In einem Interview mit der morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe des Magazins NEWS stellt Finanzstaatssekretär Alfred Finz den Termin 2003 für die geplante Steuerreform massiv in Frage. Finz: "Begehrlichkeiten gibt es viele. Für eine vernünftige Steuerreform brauche ich zumindest 30 Milliarden Schilling Volumen. Oberstes Ziel ist die Budgetkonsolidierung. Erst wenn diese klappt, können wir über alles andere reden.

"Darüber sei er auch mit Finanzminister Karl-Heinz Grasser einig. Finz: "Das Jahr 2003 steht für die geplante Steuerreform noch keineswegs fest. Ein sinkendes Wirtschaftswachstum macht es dabei sicher nicht leichter." Trotz der schlechteren Wirtschaftsdaten (erst Dienstag hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung seine Wachstumsprognose für 2001 von 2,1 auf 1 Prozent reduziert, Anm.) bleibe das Finanzministerium auf Linie. Finz: "An unserer Planung wird nichts verändert. Wir halten weiter strikten Kurs in Richtung Nulldefizit."

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