FP-Schock: "Süd-Gürtel" neu - eine freiheitliche Projektidee fördert Wirtschaft und Lebensqualität!

"Investitionen für den gesamten Süden Wiens, Revitalisierung des Bereiches um die Triester Straße sowie die Chance auf ein Technologie- und Gründerzentrum für Wien in Favoriten"!

Wien, 11-07-2001 (fpd) - Im Zuge seiner heutigen Pressekonferenz erläuterte FP-Stadtrat DDr. Eduard Schock die freiheitlichen Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung des Bereichs um den Südgürtel. Derzeit präsentiert sich das Gelände beginnend vom Südbahnhof bis hin zur Philadelphiabrücke als einziger, verwahrloster Schandfleck. Die riesigen, von der ÖBB nahezu unbenutzten Flächen rund um den Matzleinsdorfer Frachtenbahnhof, stellen in diesem Gebiet das riesige Kernstück mit rund 35 ha dar.****

Bereits im März wurde vom damaligen freiheitlichen Planungsstadtrat Walter Prinz die Neunutzung bzw. die Neugestaltung des gesamten Areals rund um den Südgürtel gefordert.
Nunmehr hat die freiheitliche Planungsmannschaft weitere Details zu diesem Projekt ausgearbeitet.

Das Gebiet rund um die Triesterstraße hat in den letzten 20-25 Jahren durch den immer stärker werdenden Verkehrsfluss eine Entwertung erlebt, die in Wien ihresgleichen sucht. Während der Spitzenzeiten wird seit Jahren nur noch im Schritttempo gefahren was für die ansässige Bevölkerung - gerade in der warmen Jahreszeit - eine zusätzliche Belastung durch Abgas und lärmende Fahrzeuge darstellt. Die Freiheitlichen fordern daher eine Abschwenkung der Triesterstraße in Tunnellage beginnend vom Golfplatz am Wienerberg hin zum Verkehrsknotenpunkt Margaretengürtel/Eichenstraße.

"Viele KFZ die heute vom Süden kommend zum Gürtel wollen, müssen erst die verstopfte Triesterstraße und dann das Verkehrsnadelöhr "Matzleinsdorferplatz" passieren. Spätestens dort kollabiert der Stadtverkehr regelmäßig. Verkehrsexperten haben festgestellt, dass der oft kolportierte Einwand der Undurchführbarkeit wegen der Bebauung durch den "George Washington-Hof und Twin-Tower" nicht der Realität entspricht. Durch die Steigung des Wienerbergs wäre es möglich, relativ rasch die benötigte Tiefe zu erreichen und auch das rund 30 Meter tiefe Fundament des "Twin-Towers" würde die Planer nicht vor unlösbare Aufgaben stellen.
Diese Tieflage hätte aber außer der Verkehrsentlastung auch noch andere, positiver Aspekte. Die Anbindung des Geländes um den Frachtenbahnhof an eine tragfähige Bundesstraße würde die Erschließung für mögliche Projekte zusätzlich verbessern.

Für die Wohnungen und Häuser rund um die Triesterstraße wäre hier eine willkommene Entlastung möglich was wiederum dazu führen würde, daß eine Aufwertung dieses Gebiets durch die zu erwartenden und gewünschten Synergieeffekte unumgänglich wäre.

Weiters fordert die FPÖ die Tieflegung der Bahn entlang des Südgürtels. Derzeit werden durch einen unansehnlichen Bahndamm - im Volksmund auch "Chinesische Mauer" genannt - die Zentrumsbezirke von Favoriten getrennt. Durch eine Tieflegung der Bahn wäre auf der einen Seite diese Trennungslinie verschwunden und andererseits könnte dann dieser neugeschaffene Platz für die dringend notwendige Grünraumschaffung in Wien genutzt werden.

FAVORITNER TECHNOLOGIE- UND GRÜNDERZENTRUM

Neben der falschen Budgetpolitik der letzten Jahre gehört zu den hausgemachten Ursachen für das wirtschaftliche Zurückfallen Wiens vor allem das Versagen der Stadtregierung bei der Errichtung von Technologie- und Gewerbeparks.
Die Bundeshauptstadt ist Schlusslicht bei der Errichtung von solchen Technologie- und Gewerbezentren. "Berücksichtigt man vor allem die wirtschaftliche Bedeutung der Bundeshauptstadt, so setzt diese hinsichtlich der Förderung und Errichtung von Technologiezentren nur wenig Aktivitäten." Aus diesem Grund fordern die Wiener Freiheitlichen im Bereich des zukünftigen Bahnhofes Wien zwischen Schweizer Garten und Arsenal bzw. Sonnwendgasse und Gudrunstraße die Errichtung eines Zechnologie- und Gründerzentrums.

Als Instrument zur Errichtung dient eine neue Technologie-Marketing-Gesellschaft. Diese soll als Koordinationsstelle und Drehscheibe zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Technologiepark fungieren. Das Grundkapital der Gesellschaft ist aus den Privatisierungserlösen der Stadt und aus dem Technologiefonds der Bank Austria-Stiftung zu dotieren.

Das Favoritner Gründerzentrum soll jungen Unternehmen aus Wachstumsbranchen günstige Betriebs-Objekte bieten. Gleichzeitig sollen diese Neugründungen auch durch juristische und kaufmännische Leistungen gefördert werden, etwa durch die kostenlose Erstellung von Jahresabschlüssen und Finanzplänen sowie durch die Beratung über Risikokapitalfinanzierungen.

Direkt neben dem Gründerzentrum könnte eine neue Wiener IT-Akademie angesiedelt werden. In einem ebenfalls zu gründendem Fachhochschulzentrum sollen rund 2000 Ausbildungsplätze für IT-Spezialisten geschaffen werden -die unmittelbare Nachbarschaft ermöglicht eine Ausbildung der Studenten direkt in den Betrieben.

Durch das Freiheitliche Projekt der Neugestaltung des Südgürtels und den daraus resultierenden Möglichkeiten einer Neunutzung bzw. durch die Bildung eines Gründer- und Technologiezentrums wäre die Möglichkeit gegeben, dass der gesamte Südraum von Wien einen wesentlichen Wirtschaftsaufschub erfährt, so Schock abschließend! (Schluss) jen

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