FPÖ: "Südgürtel-neu" mit Technologie- und Fachhochschulzentrum

Wien, (OTS) Ihr Projekt Südgürtel-neu bekräftigte die Wiener FPÖ am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Der Freiheitliche Stadtrat DDr. Eduard Schock umriss die Ziele des Projektes, das bereits im März d.J. vorgestellt wurde. Derzeit trenne die Eisenbahn den Bezirk Favoriten von den Innenbezirken ab, die Triester Straße sei eine Verkehrshölle und dem Triesterviertel drohe die Verslumung. Dem FPÖ-Projekt zufolge sollte die Bahn tiefgelegt und überplattet werden und die Südeinfahrt in einem Tunnel zum Margaretengürtel geführt werden.

Auf dem Gelände des derzeitigen Frachtenbahnhofs (ca. 35 Hektar) könnten 5.000 neue Wohnungen sowie Grün- und Erholungsräume entstehen. Der daraufhin erfolgende Zuzug würde auch Kaufkraft mit sich bringen, Geschäfte und Lokale würden in der Folge entstehen. Im Bereich Sonnwendgasse - Gudrunstraße - Arsenalstraße (ca. 65 Hektar) sollte ein Technologie- und Gründerzentrum sowie ein Fachhochschulzentrum geschaffen werden, das sechs- bis siebentausend Arbeitsplätze und rund 2.000 Schulungsplätze bringen könnte.

Das gesamte Areal habe eine Fläche von rund 122 Hektar, entspreche damit ungefähr der Fläche des Flugfeldes Aspern, wo die Stadt ein Projekt fallen lassen musste, weil die Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur zu teuer gekommen wäre. Das Projekt der FPÖ befinde sich im innerstädtischen, aufgeschlossenen Gebiet und würde daher kaum Infrastrukturkosten erfordern. Für das Wohngebiet gab Schock einen Zeitrahmen von 10 bis 15 Jahren an, für Technologie-, Gründer- und Fachhochschulzentrum einen Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren. Erster Schritt müsste die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft sein, in der die Stadt Wien und die ÖBB als Grundeigentümer vertreten sein müssten. (Schluss) js/rr

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