Ambrosch (KPÖ): Schüssel wird die Rechnung noch präsentiert bekommen

Gegen die Politik des Drüberfahren's hilft kein Verhandeln

Wien (OTS) - In Reaktion auf die Regierungsbilanz von
Bundeskanzler Schüssel für das erste Halbjahr 2001 meint die Frauenvorsitzende der KPÖ, Heidi Ambrosch: "Schüssel wird die Rechnung noch präsentiert bekommen."

Ambrosch: "Mir scheint, Schüssel will als Kanzler, der die Dritte Republik möglich machte, in die Annalen der Geschichte eingehen. Wie sonst ist seine Zufriedenheit über die zielsichere Demontage der letzten Reste des Sozialstaats durch seine schwarzblaue Sturmtruppe zu erklären."

Ambrosch blickt jedoch trotzdem optimistisch in die Zukunft. "Erwerbstätige und Arbeitslose, UnfallrentnerInnen und AlleinerzieherInnen, LehrerInnen und Studierende haben langsam aber sicher die Schnauze voll. Und da nun auch der ÖGB begreift, dass gegen die Politik des Drüberfahren's mit Verhandeln nicht angegangen werden kann, steht Österreich wohl ein heißer politischer Herbst ins Haus. Der Boykott der Studiengebühren durch die ÖH und die Aktivitäten des ÖGB werden Schüssel's Allmachtfantasien noch gehörig ramponieren."

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