Grüne Pilz: Akuter Handlungsbedarf für Strahlentherapie in Wien

Wien (Grüne) - Wiener Grüne fordern Ankauf eines neuen "Linearbeschleunigers"

"Es besteht akuter Handlungsbedarf in Sachen
Strahlentherapie in Wien - zur Zeit sind 120 PatientInnen des SMZ-Ost - Donauspitals gar nicht oder nur mit großen Hindernissen behandelt werden", schilderte heute Sigrid PILZ, Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen, in einer Pressekonferenz. "Das Kernproblem: Das Donauspital verfügt nur über einen einzigen "Linearbeschleuniger" (Anm.: Fachbezeichnung für das Gerät zur Strahlentherapie), bei technischen Ausfällen können die PatientInnen nicht behandelt werden", so PILZ. Das Donauspital versorgt pro Jahr insgesamt ca. 800 PatientInnen mit Strahlentherapie, 120 von ihnen sind derzeit akut betroffen, da der Linearbeschleuniger für drei Wochen im Juli generalüberholt wird.

Zwei betroffene PatientInnen schilderten im Rahmen der heutigen Pressekonferenz das Ausmaß der psychischen Belastung. Manche PatientInnen müssen etwa wegen der Dringlichkeit ihrer Behandlung auf andere - weitentfernte und ebenfalls überfüllte - Standorte in Wien verwiesen werden. Lange Fahr- und Wartezeiten sind die Folge. "Wir Grüne fordern daher einen möglichst raschen Ankauf eines zusätzlichen Linearbeschleunigers für das Donauspital", so PILZ. Die Grünen haben auch einen diesbezüglichen Antrag in der jüngsten Sitzung des Landtags eingebracht, dem von allen Parteien zugestimmt wurde. Hinsichtlich der Kosten sehen die Grünen aber eine große Mitverantwortung beim Land Niederösterreich. "Ich gehe davon aus, dass Wiens Gesundheitssprecherin Pittermann mit ihrer niederösterreichischen Amts- und Parteikollegin Onodi eine Lösung finden wird", so PILZ abschließend.

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