Zierler kritisiert sozialistische Verzerrungs- und Verunsicherungspropaganda Blechas

"Bedauerlich, daß sich der Obmann des Pensionistenverbands heute zum Sendboten sozialistischer Verzerrungs- und Verunsicherungspropaganda degradiert hat statt die Interessen der Senioren zu vertreten." Mit diesen Worten reagierte heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler auf die Aussagen von Karl Blecha in der ORF-Pressestunde.****

Blecha habe Forderungen aufgestellt, die man nicht mehr aufstellen müsse, weil schon längst entsprechende Maßnahmen getroffen worden seien, und er habe in bester sozialistischer Manier Maßnahmen kritisiert und nach parteipolitischen Kriterien uminterpretiert, die notwendig und richtig waren. " Es gibt schon längst ein Maßnahmenpaket für die verstärkte Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Auch das Projekt Abfertigung neu ist ein wesentlicher Beitrag dazu. Mit seiner Forderung hat uns aber der Obmann des Pensionistenverbands bestätigt, daß wir auf dem richtigen Weg sind", so Zierler.

Hätte man in bester sozialistischer Manier "weitergewurschtelt" -nach dem Motto: "Verschulde dich jetzt, andere zahlen später" - , wäre auf Dauer weder das Pensions- noch das Gesundheitssystem finanzierbar gewesen. Mit den jetzt getroffenen Reformen würde mit den Fahrlässigkeiten vorangegangener SPÖ-Regierungen endlich aufgeräumt. Im übrigen vergesse der Obmann des Seniorenverbands auch, die Vielzahl von Kürzungen, die die Pensionisten der SPÖ zu verdanken hatten, zu erwähnen. Auch, daß die SPÖ das Antrittsalter für die Frühpension um ganze zwei Jahre angehoben habe, falle der "Politamnesie" zum Opfer.

Vollends propaganda-, dafür nicht wahrheitstauglich seien im übrigen Blechas Aussagen zum Kindergeld. "Erstmals werden Kindererziehungszeiten pensionsbegründend angerechnet und erstmals sind Frauen keinem Quasi-Berufsverbot mehr unterworfen, wie dies beim Karenzgeld der Fall war", so Zierler.

Bedauerlich sei, so Zierler, daß der freiheitliche Seniorenvertreter, Dr. Peter Harring, Obmann des Seniorenrings, der bei allen Verhandlungen dabei war und mit Sicherheit z.B. beim Projekt "Abfertigung neu" kundiger gewesen wäre, vom ORF nicht eingeladen worden sei. "Es waren zwar quasi Regierung und Opposition vertreten, dennoch gibt es in Österreich nicht nur zwei, sondern drei Seniorenvertreter", schloß Zierler. (Schluß)

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