"Gemeinschaft schaffen und Perspektiven eröffnen"

LH Pröll eröffnet Gemeinschaftshaus in Götzles

Götzles (NLK) - In Götzles, der kleinsten Katastralgemeinde von Waidhofen an der Thaya, eröffnete heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das von der Dorferneuerung mit mehr als 6.800 Arbeitsstunden in rund zwei Jahren errichtete Gemeinschaftshaus. Pröll, der im Zuge der Feierlichkeiten auch die Ehrenbürgerschaftsurkunde der Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya überreicht bekam, betonte dabei, er sei stolz, nicht nur Radlbrunner, sondern ab nun auch Waidhofner zu sein. Es sei etwas ganz Besonderes zu spüren, dass seine Arbeit auf fruchtbaren Boden falle. Als Landeshauptmann stehe er für Arbeit über parteipolitische Grenzen hinweg. Demokratie lebe zwar vom Wettbewerb verschiedener Ideen, bei entscheidenden Fragen für das Land dürfe es aber nur die Farben blau-gelb geben.

Ziel der politischen Arbeit sei es, so der Landeshauptmann weiter, erstens in Respekt und Verantwortung gegenüber den Vorfahren darauf zu achten, das übernommene Erbe zu pflegen, zweitens den Zug der Zeit zu erkennen und Gemeinschaft zu schaffen, sowie drittens der nächsten Generation Perspektiven zu eröffnen. In der heutigen Zeit bestehe die Gefahr, der Faszination von Technik und virtuellen Welten zu erliegen. Viel wichtiger aber sei es, das Reden mit dem Nachbarn nicht zu verlernen. Kern der Dorferneuerung sei es, nicht auf Impulse von außen zu warten, sondern Lebensqualität selber zu schaffen.

In Waidhofen an der Thaya, dem Zentrum des Waldviertels, sei in den letzten Jahrzehnten unter schwierigsten Bedingungen sehr viel weiter gegangen. Die ältere Generation habe zu Zeiten des Eisernen Vorhanges weiter ja gesagt zur Heimat und damit das Fundament für heute gelegt. Wo mit so viel Weitblick und Konsequenz bisherige Schwierigkeiten gemeistert wurden, müsse einem um die Zukunftsperspektiven nicht bange sein. Niederösterreich befinde sich heute in der entscheidenden Phase der Entwicklung im internationalen Konkurrenzfeld und am richtigen Weg, aus der Defensive in die Offensive zu gelangen und zu einer Top-Region mit menschlichem Antlitz zu werden, so Pröll abschließend.

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