PECHER: PRIVATFERNSEHGESETZ BRINGT NEUE MÖGLICHKEITEN FÜR ÖSTERREICHS WIRTSCHAFT

Breiteres Angebotsspectrum für die Werbewirtschaft - Konkurrenz fördert Qualität

Wien, 8. Juli 2001 (ÖVP-PK) Monatelang wurden die neuen Mediengesetze - das ORF-Gesetz und das Privat-TV-Gesetz - mit allen Betroffenen verhandelt, optimiert und vor drei Tagen im Nationalrat beschlossen. Die Neuerungen bringen der Wirtschaft und dabei vor allem der werbenden Wirtschaft neue Möglichkeiten und ein breiteres Angebotsspektrum. Das erklärte ÖVP-Industriesprecherin Abg. Mag. Martina Pecher heute, Sonntag. ****

Privatfernsehen wird in Österreich leider sehr spät möglich gemacht. Das neue Gesetz stellt aber sicher, dass sich Privatfernsehen ganz deutlich von den anderen bisher per Kabel oder Satellit zu empfangenden ausländischen Sendern unterscheiden wird. Die bundesweite Zulassung für das neue Privatfernsehen muss von mindestens 70 Prozent der österreichischen Bevölkerung erreicht werden können. Es muss einen Österreichbezug im Programm geben, eigengestaltete Programme und Meinungsvielfalt sowie ein breites Programmangebot gewährleistet werden. Auch die Zulassung von regionalem Privatfernsehen wird neue Angebote schaffen, ist Pecher überzeugt.

Das Privatfernsehen unterliegt weniger Werbebeschränkungen als der öffentlich-rechtliche ORF. So werden erstmals Teleshopping-Spots, Unterbrecherwerbung oder Patronanzsendungen in größerem Umfang möglich sein. Die Angebotspakete für die Wirtschaft werden wegen der vor allem anfangs geringen Reichweite sehr preisgünstig sein und so auch mittleren und kleinen Unternehmen neue Werbemöglichkeiten im Fernsehen bieten.

"Die Zulassung von terrestrischem österreichischem Privatfernsehen wird Österreich in Zukunft bunter und freier machen und die Werbewirtschaft ankurbeln", ist Pecher überzeugt. Vorwürfe einer wirtschaftlichen Schwächung des ORF wies Pecher zurück, denn Konkurrenz habe noch niemandem geschadet, sondern eher genutzt. "Konkurrenz fördert die Motivation, die Kreativität und die Qualität des Angebots. Das wird auch der ORF bemerken und wird durch diese Reform gestärkt werden."
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