FORMAT: Weitreichende Machtverschiebung im Bawag-PSK-Konzern

Gesamtes Kommerzgeschäft ab Oktober in der Bawag / PSK-Bilanzsumme schrumpft von 311,1 auf 136,8 Milliarden Schilling/1.000 PSK-Mitarbeiter wechseln in die Bawag

Wien (OTS) - Bawag-General Helmut Elsner beginnt mit der
Filetierung der PSK, wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet.

Laut FORMAT vorliegenden Aufsichtsratspapieren setzt die Bawag damit einen weiteren Schritt in Richtung "Vollfusion beider Häuser". Die Bawag schluckt ab Oktober neben dem Filialvertrieb auch alle Firmenkunden der PSK und übernimmt die Konzernleitung mit sämtlichen Stabsfunktionen. Auch die EDV der Bankengruppe wird ab Herbst zentral von der Bawag gesteuert werden. Die Marke PSK bleibt allerdings erhalten. Bei der PSK verbleiben nur mehr der Zahlungsverkehr, der Postvertrieb sowie das Geschäft mit dem öffentlichen Sektor und institutionellen Kunden.

Die Bilanzsumme der PSK (inkl. PSK Bank) schrumpft von zuletzt 311,1 Milliarden Schilling auf 136,8 Milliarden Schilling, zitiert FORMAT aus Bawag-internen Zahlen die dem Aufsichtsrat vorgelegt wurden. Mit der Abspaltung der Teilbetriebe (etwa Filialen, Kommerzgeschäft und Treasury) sollen rund 1.000 Mitarbeiter von der PSK in die Bawag wechseln, nur rund 150 von dort in die PSK. Laut einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG beträgt der Wert der abgespaltenen Geschäftsbereiche 7,9 Milliarden Schilling.

FORMAT zitiert Bawag-Sprecher Dieter Pietschmann: "Die PSK wird nicht ausgehöhlt." Angeprochen auf bevorstehende Filialschließungen:
"Es wird noch dieses Jahr damit begonnen."

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