Vladyka: 6 Mio. Strukturförderung für Niederösterreichische Suchtprävention

Antidrogenpolitik mit Jugendschwerpunkt wird von SPNÖ forciert

St. Pölten, (SPI) - In der Sitzung der NÖ Landesregierung, vergangenen Dienstag, konnten im Rahmen des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds für das Jahr 2001 die Strukturmittel im Bereich Gesundheit/Suchtprävention vergeben werden. Insgesamt bekommen Niederösterreichs wichtigste Institutionen im Bereich der Drogenprophylaxe eine Förderung in der Höhe von 6 Millionen Schilling, wobei Vereine, die sich der Jugendarbeit annehmen, besondere Berücksichtigung fanden. SP-Familiensprecherin LAbg. Christa Vladyka erläutert: "Internationale Studien beweisen, dass Prävention wichtiger ist als jegliche Art der Bestrafung. Prävention sollte daher dort ansetzen, wo sie am sinnvollsten ist, bei der Jugend. Burschen und Mädchen in der Pubertät sind die gefährdetste Altersgruppe. Gelingt es, sie mit Drogen erst gar nicht in Kontakt zu bringen, ist bereits unendlich viel gewonnen."****

Das NÖ Gesundheitsforum führt die Fachaufsicht bei der landesweiten Suchtprävention und wird daher mit einer Summe von 3 Mio. gefördert. Die Hauptaufgabe des Forums besteht darin, strukturelle Suchtvorbeugung zu betreiben - unter besonderer Berücksichtigung Jugendlicher - und Kampagnen durchzuführen, die die Bevölkerung genauso wie verschiedenste Institutionen für dieses ernste Thema sensibilisieren soll. LAbg. Vladyka über die Vergabe der restlichen 3 Mio. Schilling: "In den Bezirken Mödling, Wr. Neustadt und St. Pölten wurde mit Jahresbeginn 2001 das Modellprojekt ‚Mobile Jugendarbeit‘ gestartet. Je 1 Mio. Schilling ist für die Vereine ‚Tender‘ in Mödling, ‚Jugend und Kultur‘ in Wr. Neustadt und ‚Jugend und Arbeit‘ in St. Pölten vorgesehen."

"Mit dieser Maßnahme unterstützen wir besonders die sekundäre Suchtprävention in Niederösterreich und setzen verstärkt auf eine Minimierung psychosozialer Risikofaktoren", so die SP-Familiensprecherin Christa Vladyka abschießend.
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