Lapp: Wohl missbrauchter Kinder bleibt bei Ärztegesetz auf der Strecke

Wien (SK) "ÖVP und FPÖ zeigen bei der Ärztegesetznovelle zum Kindesmissbrauch einen undifferenzierten Zugang. Das Kindeswohl bleibt bei der Mischung aus Sensationslüsternheit und Aufrufen zur Lynchjustiz auf der Strecke", kritisierte SPÖ-Abgeordnete Christine Lapp Freitag im Nationalrat. Lapp: "Missbrauchte Kinder brauchen Unterstützung, von den Anzeigen führt ein Großteil nicht zu einer Verurteilung der Täter und die Kinder bleiben dann als doppelte oder dreifache Opfer über." Mediziner und Kinder- und Jugendanwaltschaften würden bereits ihren Unmut über die Novelle zeigen, denn der vorliegende Entwurf biete nur eine Scheinlösung. Eine sichere Täterfeststellung sei für Ärzte nicht möglich, bekräftigte Lapp abschließend. **** (Schluss) ts

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