Bösch: "Asylgesetz-Novelle sichert Drittstaatenkonzept und bringt Verwaltungsvereinfachungen"

Wien, 2001-07-06 (fpd) - Der stellvertretende freiheitliche Landesparteiobmann von Vorarlberg Dr. Reinhard E. Bösch meinte zur Asylgesetz-Novelle, daß mit den Änderungen das EU-konforme Drittstaatenkonzept gesichert und das Asylverfahren wesentlich vereinfacht werde. ****

Das neugeregelte Drittstaatenkonzept ermögliche die Abschiebung von Asylwerbern in sichere Drittstaaten, wenn ihnen entweder dort oder in anderen Staaten ein Asylverfahren offenstehe. Damit sei das Asylgesetz im Sinne der EU präzisiert worden. Weiters bedeute die erstatzlose Streichung der dreimonatigen Aufenthaltsbefristung von Asylwerbern eine wesentliche Entlastung des Bundesasylamtes und bringe damit kostensparende Verwaltungsvereinfachungen mit sich. Letztlich werde auch im Asylverfahren die Altersgrenze auf 18 Jahre gesenkt.

Bösch betonte, daß die Neuerungen insgesamt eine Effizienzsteigerung und Entbürokratisierung des Asylverfahrens bewirkten. Dadurch könne Flüchtlingen einerseits schneller Asyl gewährt werden, illegal Einreisende könnten andererseits schneller abgeschoben werden. (Schluß)

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