Pumberger: Wiedereinführung der Anzeigepflicht bei Mißbrauch im Interesse der Kinder

Auch namhafte Experten sprechen von einer ausgezeichneten Lösung

Wien, 2001-07-06 (fpd) - "Ärzte müssen bei Kindesmißhandlung künftig Anzeige erstatten, es sei denn, der Verdacht richtet sich gegen die leiblichen Eltern, dann kann die Anzeige aufgeschoben werden. Der Arzt wird künftig gezwungen, mit der Jugendwohlfahrt und Kinderschutzgruppen zusammenzuarbeiten", erläuterte der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger die anstehenden Änderungen des Ärztegesetzes. ****

"Wie richtig wir hier liegen, beweist etwa auch ein persönliches Dankschreiben von Univ. Prof. Dr. Michael Höllwarth an mich, in dem der Mitbegründer der Kinderschutzgruppe und Kinderchirurg in Graz die gefundene Lösung als ausgezeichnet beschreibt", so Pumberger.

"Unser Ziel ist es, das Wohl des Kindes vor den Täterschutz zu stellen. Die Abschaffung der generellen Anzeigepflicht erfolgte vor drei Jahren gegen die Stimmen der FPÖ. Der gefundene Kompromiß läßt den Ärzten wieder die Pflicht zuteil werden, Kindesmißbrauch anzuzeigen und sich nicht an der Fürsorge abzuputzen", schloß Pumberger. (Schluß)

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