WKÖ-Generalsekretär Domany: "Junge Wirtschaft gibt Impulse für Politik!" Erste Professional Conference der Jungen Wirtschaft in Wien als

Ausgangspunkt für 30.000 Neugründungen in den nächsten Jahren- Finz unterstützt Forderungen =

Wien (PWK503) " Wir wollen in den nächsten Jahren 30.000 Neugründer", gab heute Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anläßlich der ersten Professional Conference der Jungen Wirtschaft in der WKÖ das klare Ziel der österreichischen Gründerpolitik vor. Möglich wird dies durch die professionelle Arbeit des Gründerservice der Wirtschaftskammern und die weitere Sensibilisierung der Politik für neue Themen und Anliegen der Jungunternehmer. Die erstmals veranstaltete Professional Conference ist ein Zusammentreffen von Spitzenvertretern der österreichischen Jungunternehmer. Domany sieht in der Tagung einen wichtigen Ausgangspunkt für die angestrebte Sensibilisierung. "Gemeinsam sind wir erfolgreich", sprach Domany in diesem Zusammenhang die Erfolge der letzten Zeit an. So ist im Rahmen der Kammerreform auch die langjährige Forderung der Jungen Wirtschaft nach Streichung der Eintragungsgebühren realisiert worden. "Die Junge Wirtschaft ist für uns ein starker Partner", unterstrich Domany, der seine volle Unterstützung für die Umsetzung der Ergebnisse der Tagung zusagte.

Für den Vorsitzenden der Jungen Wirtschaft, Manfred Pletzer stellt die Professional Conference- ProCon1 den ersten Höhepunkt für die Future Economy dar.
Pletzer: " Für uns als Unternehmer stellen sich andere Herausforderungen als für die Generationen davor. Wettbewerb ist das entscheidende Credo geworden und ist zugleich die Herausforderung. Gleichzeitig ist es aber nötig, dass auch die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen setzt." Gerade durch die Workshops zu den Themen Vernetzung- "Community statt Konkurrenz", zum Thema Kapital "Die neuen Finanzierungschancen", zum Thema Rahmenbedingungen Mitarbeiter "Flexibilität nein danke?", zum Thema Rahmenbedingungen Unternehmen "Selbständigkeit heute", zum Thema Verwaltungsreform" "Vom Bürokratiedschungel zum Leistungsstaat und dem Thema Generationenvertrag "Fair Play für die Jungen" zeigt die Junge Wirtschaft ihre Zukunftsorientierung. "Schließlich soll ProCon einen Impuls für die Politik geben," so der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Manfred Pletzer.

In seinem Vortrag vor der Professional Conference wies Staatssekretär Alfred Finz darauf hin, dass die Verwaltungsreform nur ein erster Schritt sein könne und dass vielmehr eine Staatsreform nötig sei. Weiters zeigte Finz die Notwendigkeit für eine neue Budgetpolitik auf, da Österreich im EU- Durchschnitt an letzter Stelle sei. Als Ziel für die Verwaltungsreform postulierte der Finanzstaatssekretär Bürgernähe, Verbesserung der Qualität, die aber trotzdem eine Kostensenkung zur Folge haben muss.
Ausdrücklich lobte Alfred Finz die Standortpartnerschaft der Wirtschaftskammer Österreich mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst mit ihren Projekten als zukunftsweisende Pilotversuche. (MW)

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