Ambergtunnel-Bau: Ganz ohne Lärm geht es nicht!

LSth. Gorbach appelliert an die Geduld der Anrainer

Bregenz (VLK) - Nach dem Baubeginn an der zweiten Röhre
des Ambergtunnels, befürchten Anrainer die zu erwartenden Lärmbelästigungen. Straßenbaureferent Landestatthalter Hubert Gorbach ersucht die Anrainer um Verständnis für diese
Arbeiten, deren Ende abzuschätzen sei. Es werden Vorkehrungen getroffen, um die Lärmbelastung möglichst gering zu halten.
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Gorbach: "Ich habe vollstes Verständnis für die Sorgen der Anrainer. In der gegenwärtigen Bauphase ist jedoch eine
gewisse Lärmbelastung, vor allem durch Sprengarbeiten, die
noch bis November 2002 dauern, nicht ganz zu vermeiden. Die verantwortlichen Techniker und Baufirmen sind angehalten, den Baulärm möglichst gering zu halten."

Maßnahmen zum Schutz der Anrainer

Während des Ausbruchs der ersten 500 Meter Tunnelstrecke
gilt ein Nachtsprengverbot, in der Zeit von 22.00 Uhr bis
6.00 Uhr Früh. Ab Ende August wird diese Tiefe erreicht sein, welche die Lärmbelastung reduzieren wird. Dadurch wird es
möglich, auch nachts zu sprengen. Als zusätzlicher Schutz
wird am Nordportal ein Sprengvorhang - wie seinerzeit auch
beim Bau des Ardetzenbergtunnels - angebracht. Dieser
reduziert ebenfalls die Lärmbelastung für die angrenzenden Wohngebiete.

Lärm-Grenzwerte für die Sprengungen

Die Erschütterungsgrenzwerte werden von der örtlichen Bauaufsicht laufend überwacht und sofort korrigiert. Laut Bauzeitplan der Arbeitsgemeinschaft ist der Abschluss der Ausbruchsarbeiten mit Ende November vorgesehen. Wie
Landestatthalter Gorbach betont, ist das Land bemüht, den Auftragnehmer zu einer umweltbewussten und reduzierten Lärmbelästigung anzuhalten. Gorbach bittet daher alle
Anrainer um Verständnis während der Arbeiten.
(ke/ug,nvl)

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