Westungarn und seine Heilbäder

Wien/Budapest (OTS) - Das Tor zu Pannonien, dem die Römer den
Namen Transdanubien gaben, erwartet seine Besucher mit abwechslungsreichen Landschaftsformen, prächtigen Schlössern und zauberhaften Städtchen. Vor allem aber ist Westungarn für seine Heil-und Thermalbäder bekannt, die sich wie die Glieder einer Kette von Nord nach Süd aneinanderreihen. Neben dem klassischen Kurtourismus hat sich in den letzten Jahren der Bereich Wellness und Fitness mit Erlebnisbädern und Sportangeboten unter dem Motto "Fit & Fun" etabliert, und die Einrichtungen brauchen keinen internationalen Vergleich zu scheuen.

Beginnend im Norden am Rande der Schüttinsel liegt Mosonmagyarovar (Ungarisch-Altenburg) inmitten eines einzigartigen Naturschutz- und Erholungsgebietes. Altstadt und Burg Ovar (13.Jh.) sind architektonische Juwele, das chloridhaltige Heilwasser wirkt auch bei modernen Problemen des Bewegungsapparates aufgrund sitzender Berufe. Das kleine Balf unweit des Neusiedlersees mit ähnlichen Indikationen wie Mosonmagyarovar bietet auch eine Vielzahl kultureller Ausflugsziele, wie Sopron, Schloß Fertöd, das "ungarische Versailles", oder Schloß Nagycenk, sowie das Felsentheater von Fertörákos mit seinen einzigartigen Opernaufführungen. Das bekannte Bük blickt auf eine mehr als 30-jährige Badetradition zurück und zählt zu den beliebtesten westungarischen Heilbädern bei den Österreichern. In einem 13 Hektar großen Areal befinden sich 13 Thermal- und Heilbäder sowie ein überdachtes Schwimmbad. Ein Ausflug nach Szombathely (Steinamanger) führt in die 2000-jährige Geschichte Pannoniens zu den schönsten römischen Ausgrabungen Ungarns. Das weiche Wasser von Sarvar findet unter anderem bei der Rehabilitation nach Sportunfällen Anwendung. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts war Heviz, nur wenige Kilometer vom Balaton entfernt, als Badeort in ganz Europa bekannt. Vor allem der natürliche Thermalsee zieht bis heute alljährlich tausende Besucher an. Er entstand vor über 200 Millionen Jahren, seine Wassertemperatur sinkt auch im Winter nie unter 25 Grad C und seine feinen Dämpfe erzeugen ein einzigartiges Heilklima. Das Wasser und der schwefelhaltige Schlamm des Seegrundes bilden die Basis der einzigartigen "Hevizer Kur".

Alte und auch immer mehr neue Badeorte wie Zalakaros am Südwestzipfel des Balaton, oder Lenti und Harkany im Süden Westungarns ergänzen das vielfältige Angebot für Wohlbefinden und Gesundheit in diesem Teil Pannoniens.

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