- 03.07.2001, 12:35:22
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Kinderfreunde: Österreichs Kinder ohne Bildungschancen
Wien (SK) "Der Bildungsweg, den die Regierung für unsere Kinder
pflastert, ist ein Weg voller Hürden und Stolpersteinen", zeigt sich
Waltraud Witowetz-Müller, Bundesvorsitzende der Österreichischen
Kinderfreunde besorgt. Die für Herbst geplanten Einsparungen im
Bildungsbereich lösen bei den Kinderfreunden die Alarmstufe rot aus.
Ab Herbst wird es weniger Beratungs- und StützlehrerInnen geben und
mehr SchülerInnen in einer Klasse - die daraus gezogene logische
Schlussfolgerung bedeutet, dass individuelle Fördermaßnahmen,
Zuwendung und Unterstützung von Seiten der LehrerInnen nicht mehr
möglich sein werden.
Ebenfalls ab Herbst kommt es zur Einführung der Studiengebühren, die
für die Kinderfreunde eine Bildungsselektion darstellen. "Sozial
schwachen Familien mit geringem Einkommen, Alleinerzieherinnen und
kinderreichen Familien wird es nicht möglich sein, ihren Kindern eine
fundierte Ausbildung zu ermöglichen. Was ist das für eine Regierung,
die an der Bildung unserer Kinder spart", zeigt sich Witowetz-Müller
empört. (Schluss) se/mp/mm
Rückfragehinweis: Martina Gmeiner, Telefon 5121298/47, E-Mail:
kind-und-co@kinderfreunde.at
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Tel.: 01/53427-275
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