Brauner: Gleichbehandlungsbeauftragte leisten wichtige Arbeit

Bestellung mit 1. Juli für die kommenden fünf Jahre

Wien, (OTS) Bei der Bestellung der fünf Gleichbehandlungsbeauftragten und ihrer Stellvertreterinnen unterstrich Frauen- und Personalstadträtin Mag. Renate Brauner die Bedeutung von deren Tätigkeit bei der Verbesserung von Chancengleichheit innerhalb des Magistrats. Sie sei sehr stolz auf "ein starkes Team von starken Frauen". Brauner: "In den vergangenen fünf Jahren haben die Gleichbehandlungsbeauftragten überaus erfolgreich gearbeitet und ich freue mich darüber, dass sie sich auch weiterhin mit viel Elan für die Interessen unserer Kolleginnen einsetzen werden." Auch Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer lobte die bisherige Leistung der Gleichbehandlungsbeauftragten und bekräftigte seine Bereitschaft zur weiteren Unterstützung ihrer Tätigkeit.

Das Wiener Gleichbehandlungsgesetz ist die Grundlage der Tätigkeit von Gleichbehandlungsbeauftragten. Sie werden von Frauen-und Personalstadträtin Brauner für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Ihr Einsatzgebiet sind fünf verschiedene Wirkungsbereiche, in denen bestimmte Abteilungen zusammengefasst sind. Entscheidend für eine erfolgreiche Tätigkeit sind auch die Rahmenbedingungen:
Gleichbehandlungsbeauftragte erhalten eine Dienstfreistellung, sie arbeiten unabhängig und weisungsfrei. Bei Urlaub, Krankheit oder sonstiger Verhinderung springen die Stellvertreterinnen ein.

Die Aufgaben der Gleichbehandlungsbeauftragten

Gleichbehandlungsbeauftragte verhandeln die Frauenförderungspläne mit den Zielzahlen für jede einzelne Dienststelle. Ihnen obliegt die Betreuung der Kontaktfrauen in den einzelnen Dienststellen. Sie sind bei Verstößen gegen das Gleichbehandlungsgesetz zuständig: Fälle von sexueller Belästigung am Arbeitplatz, Benachteiligungen von Frauen bei der Beförderung oder der Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen. Von den Gleichbehandlungsbeauftragten gehen zahlreiche Impulse zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Magistratsmitarbeiterinnen aus. Darüber hinaus veranstalten sie Schulungen zum Thema Chancengleichheit in der Verwaltungsakademie und schaffen durch kontinuierliche Informationsarbeit und Sensibilisierungsmaßnahmen ein neues "Gleichbehandlungsbewusstesein".

Die Gleichbehandlungsbeauftragten und ihre Stellvertreterinnen

Manuela Mersits Gleichbehandlungsbeauftragte für den Wirkungsbereich 1 (Krankenanstaltenverbund). Als Stellvertreterin wurde Anita Köller neu bestellt.

Wie bisher sind für den Wirkungsbereich 2 (Wiener Stadtwerke) Renate Peter und Cornelia Tomas (Stellvertreterin) zuständig.

Luise Moltaschl ist, wie bisher, Gleichbehandlungsbeauftragte im Wirkungsbereich 3 (überwiegend sozialer Bereich). Neu bestellt wurde ihre Stellvertreterin Elisabeth Ettmann.

Wirkungsbereich 4 (Technischer Bereich) wie bisher: Karin Kientzl als Gleichbehandlungsbeauftragte und DI Gabriele Steinbach als ihre Stellvertreterin.

Neu im Wirkungsbereich 5 (u.a. Magistratsdirektion, Bezirksämter) ist Cornelia Stangl als Gleichbehandlungsbeauftragte. Stellvertreterin ist wie bisher Susanne Szojak.****
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