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Gemeinsame Obsorge: Stadlbauer bekräftigt ablehnende Haltung der SPÖ-Frauen

Neue Broschüre zur gemeinsamen Obsorge erhältlich

Wien (SK) Anlässlich des Inkrafttretens des Kindschaftsrechts am 1. Juli untermauerte SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer die ablehnende Haltung der SPÖ-Frauen gegenüber der gemeinsamen Obsorge. Stadlbauer sieht dabei die Gefahr, dass ein Elternteil anbiete, auf die Forderung nach Unterhaltszahlungen zu verzichten, wenn der andere dafür sein Obsorgerecht nicht in Anspruch nimmt. Weiters kann sich Stadlbauer nicht vorstellen, dass Eltern, die im Streit geschieden wurden, sich dann bei der Kindererziehung einig sein würden. "Das würde dazu führen dass die Streitigkeiten weiterhin auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden." Es sei aber wichtig, dass Kinder klare Verhältnisse haben, betonte Stadlbauer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ-Bundesfrauensekretärin verwies in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Plattform für das Recht des Kindes auf klare Verhältnisse, der neben den SPÖ-Frauen, der Kinder- und Jugendanwaltschaft und der Katholischen Frauenbewegung weitere zahlreiche ExpertInnen angehören. Ziel sei es, von der neuen Obsorge-Regelung betroffenen Personen Unterstützung zu geben. Die aktuelle Broschüre zum Thema kann über das SPÖ-Aktionsbüro (Tel.:
07114 99 2000) bzw. unter www.obsorge.at bestellt werden, wo man auch zusätzliche Informationen abfragen kann. (Schluss) hm

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http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

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