Cap marschiert verbissen in die falsche Richtung.

Pressestunde mit Cap war Unterrichtsstunde zum Thema Demokratieverständnis der Sozialdemokraten

Wien (fpd) - Der neugewählte SPÖ-Klubobmann Josef Cap gab während seiner ersten Pressestunde der österreichischen Bevölkerung eine "Unterrichtsstunde" zum Thema Demokratieverständnis der Sozialdemokraten, meinte heute FP-Generalsekretär Peter Sichrovsky ****

"Seine hysterische Kritik an der Reformbewegung der FPÖ-VP-Regierung gipfelte in der Gleichsetzung der Rot-Schwarz-Packelei der vergangenen Jahrzehnte mit der sogenannten westlichen Demokratie. Dieses Mißverständnis zwischen Parteibuchdemokratie und Bürgerdemokratie kündigte der neugekürte SP-Klubobmann als Grundlage einer zukünftigen SPÖ-Regierungsbeteiligung an.

"Wann immer Herr Cap von demokratiefeindlichen Maßnahmen der FPÖ-ÖVP-Regierung sprach, meinte er den Machtverlust der Sozialdemokraten in einem abgesicherten parteibürokratischen politischen System in dem über Jahre hinweg jede einflussreiche Position in Österreich in den Parteizentralen von Rot und Schwarz besetzt wurde", so Sichrovsky.

Dies spiegle auch die Entwicklung eines ehemaligen sogenannten "Revolutionärs" wie Herrn Cap zu einem verzweifelt kämpfenden Parteibuchsoldaten, der im Auftrag der SPÖ heute versuchte für seine Genossen die Macht zurück zu erobern.

"Es ist tragisch, die Veränderung dieses begabten Mannes vom Cap zum Tschapperl mit zu verfolgen, da bei aller Kritik der angehende SP-Klubobmann sicherlich zu den intelligenteren und begabteren Politikern in der SPÖ gehört, aber leider derzeit verbissen in die falsche Richtung marschiert", so Sichrovsky.

Dass Herr Cap mit der Botschaft "Österreich zu erst" nichts anfangen könne, sei durchaus verständlich, wenn man einer Partei angehöre, die während dreier Jahrzehnte Machtmißbrauch, Österreich in vielen Bereichen tatsächlich an die letzte Stelle innerhalb der EU geführt habe. "Österreich zuletzt" sei das Ergebnis der SPÖ-Regierungspolitik, die, wie die letzten Vergleiche innerhalb der EU zeigten, letztlich zu Ende gegangen sei. Dank einer so matten Oppositionsarbeit werde der "Rückweg für Österreich unter die Ersten in Europa" garantiert auch stattfinden. "Eines wird der SPÖ sicher nicht gelingen: Im Wahlkampf 2003 sich als moralische Alternative zur FPÖ den Wählern anzubieten. Der Mangel an politischen Alternativen wird nicht durch eine pseudomoralische Diskussion überdeckt werden können", meinte Sichrovsky abschließend.

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