Jim Morrison-Schwerpunkttag am 3.7. auf FM4

Wien (OTS) - Jim Morrison ist einer der bekannten Rock-Toten der Sechziger Jahre. Nach der Auflösung seiner Band "The Doors" war der als "Sexsymbol seiner Generation" geltende Offizierssohn aus Florida nach Paris gegangen um dort seinen Dichterambitionen nachzugehen. Frustriert vom Rockbusiness und desillusioniert von der Hippie- und Anti- Vietnam-Bewegung, überfordert von seiner Rolle als "Sprachrohr einer Generation" , als das er fälschlicherweise immer bezeichnet worden war.

Am Vorabend des 3.Juli 1971 legt er sich in die Badewanne und stirbt. Die Leiche wurde, ähnlich wie später bei Kurt Cobain, nie einer Obduktion unterzogen, weshalb sich um den Tod Morrisons sofort Gerüchte bildeten, die bis heute nicht verstummt sind. War er vom CIA ermordet worden? Hat er sich selbst getötet? Ist er gar nicht tot? Hat er seinen Abgang selbst inszeniert? So begann der erste große Totenkult der Popgeschichte, auf den noch viele folgen sollten.

FM4 widmet dem sexy Sänger und verirrten Dichter Jim Morrison ein Memorial über den ganzen Tag, wo es ein Erinnerungshören mit vielen alten Songs der Doors gibt, die sich auch rückblickend als alles andere als "weich" oder "hippieesk" herausstellen, und einige Fragen über die Doors und ihren Stellenwert in der Protestbewegung der Sechziger Jahre und in der Rockgeschichte behandelt werden.

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