Dreharbeiten unter ORF-Beteiligung in Frankreich

Wien (OTS) - Zur Zeit laufen in Paris die Dreharbeiten zur internationalen TV-Großproduktion "Napoleon", die von GMT und KirchMedia für ORF, ZDF, France 2, RAI, Telecinco und A & E in Zusammenarbeit mit Kekchi Films Productions, Spice Factory, MA Films und ASP gedreht wird, auf Hochtouren. An historischen Orten in der Pariser Innenstadt und einem malerischen Landsitz in Chaalis stehen mit Gérard Depardieu, Christian Clavier, John Malkovich und Isabella Rossellini internationale Filmstars vor der Kamera von Guy Dufaux. Regie führt Yves Simoneau, dessen Golden Globe nominiertes TV-Ereignis "Nuremberg", in dem Alec Baldwin und Christopher Plummer zu sehen sind, im Herbst 2001 seine ORF-Premiere feiern wird. Didier Decoin ("Der Graf von Monte Christo", "Les Misérables") schrieb das Drehbuch zu dem Historiendrama, das auf dem Bestsellerroman von Max Gallo basiert.

Napoleon wird gespielt von Christian Clavier ("Les Misérables"), Golden- Globe-Nominee Isabella Rossellini ("Blue Velvet", "Left Luggage") ist seine große Liebe und erste Ehefrau Joséphine de Beauharnais, Oscar-Nominee John Malkovich ("Being John Malkovich", "Gefährliche Liebschaften") spielt Außenminister Talleyrand und Gérard Depardieu ("Der Graf von Monte Christo", "Les Misérables") Polizeiminister Fouché. Für die Rolle von Napoleons Mutter Laetizia konnte Anouk Aimée ("Prêt-à-porter", "La dolce vita"), Golden-Globe-Gewinnerin und Cannes-Preisträgerin, gewonnen werden. Mavie Hörbiger ("Solo für Klarinette"), den ORF-Zusehern aus "Kommissar Rex" und "Sinan Toprak ist der Unbestechliche" bekannt, ist Napoleons zweite Frau, die österreichische Kaisertochter Marie-Louise.

Inhalt
Der Vierteiler "Napoleon" porträtiert alle Facetten des Korsen -seine Erfolge und Niederlagen als Kriegsherr und Politiker genauso wie seine Wünsche, Sehnsüchte, Lieben und Leidenschaften als Privatmann. Im Paris des Jahres 1795 beginnt die Karriere des jungen, draufgängerischen Generals Bonaparte (Christian Clavier), der als mittelloser Soldat erfolgreich um die Hand der schönen Witwe Joséphine de Beauharnais (Isabella Rossellini) anhält. Er beweist sich in Kriegen gegen Italien, Ägypten und Österreich und erntet seinen ersten großen Triumph in der Schlacht von Austerlitz. Doch die politischen Erfolge gehen einher mit persönlichen Niederlagen:
Joséphine betrügt ihn, und seine zahlreichen Geschwister fordern ihren Teil an Macht und Reichtum. Durch geschickte politische Schachzüge, unterstützt von Außenminister Talleyrand (John Malkovich) und dessen Rivalen, Polizeiminister Fouché (Gérard Depardieu), gelingt Napoleon schließlich der Griff zur Kaiserkrone. Doch der Widerstand der europäischen Monarchien wächst. Selbst die strategische zweite Hochzeit mit der österreichischen Kaisertochter Marie-Louise (Mavie Hörbiger) und die Geburt eines Sohnes als Erben kann ihn nicht mehr retten. Nach dem Fall von Paris wird Napoleon nach Elba verbannt. Der ehemalige Kaiser gibt sich indes nicht geschlagen: Napoleon kehrt zurück und wird begeistert in Paris empfangen. Seine zweite, hunderttägige Amtszeit gipfelt in der Schlacht von Waterloo - dem endgültigen Niedergang. Napoleon Bonaparte stirbt, vermutlich vergiftet, am 5. Mai 1821 auf St. Helena.

Besuch am Set in Frankreich
Im Rahmen der Dreharbeiten plauderten die Hauptdarsteller über ihre Engagements in der opulenten und aufwendigen Produktion, die unter Beteiligung des ORF entsteht: Für Isabella Rossellini war von Anfang an klar, dass sie in "Napoleon" mitspielt: "Gérard ist kein Mann, zu dem man 'Nein' sagen kann!" Außerdem seien Depardieu und Rossellini gute Freunde, die auch gemeinsam auf Urlaub fahren. Freundschaft verbindet eigentlich alle Hauptdarsteller in "Napoleon": "Christian, John und Gérard sind so etwas wie eine "Three Boys Gang", sagt Rossellini lachend, und sofort erahnt man, dass die Dreharbeiten auch trotz des ernsten Themas vor allem eins sind: angenehm entspannt. Das bestätigt etwas später Gérard Depardieu: Der französische Weltstar, der vor nicht allzu langer Zeit eine schwere Operation überstand, sagte nach dem anstrengenden Drehtag in den lauen Abend: "Ich will vor allem eins - leben!" Womöglich steht auch deshalb in seinem Pass als Berufsbezeichnung nicht "Schauspieler", sondern "Winzer". Denn die Weinhauerei liegt Depardieu besonders am Herzen. Fast mehr als die Schauspielerei. Doch die Drehtage in Chaalis genießt Depardieu sichtlich.

 
Die "Napoleon"-Stars im ORF
Gérard Depardieu und Christian Clavier, die als Polizeiminister Fouché und Napoleon ein schwierige Beziehung zueinander haben, waren in früheren Produktionen schon bessere Freunde: Den Beweis liefert der ORF: Am Freitag, dem 27. Juli, entscheiden im Rahmen der ORF-Aktion "MovieTime - Dein Wunsch zählt!" die Zuseher des ORF, ob sie das Gespann Depardieu-Clavier als "Die Schutzengel" sehen wollen. Abstimmen kann man unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline 0900-822 555 (ATS 9,30 pro Minute) oder unter »http://events.orf.at«.  
Auch Marie Bäumer, die in "Napoleon" Caroline Bonaparte, die kleine Schwester des Korsen spielt, ist im Juli im ORF zu Gast: Am Montag, dem 2. Juli 2001, spielt sie in "Männerpension" und tags darauf, am Dienstag, dem 3. Juli, ist Bäumer Kommissarin Beate Stein in "Neonnächte - Gefahr in der Großstadt".
 
Dreharbeiten zu "Napoleon" in Österreich
Ende August dreht das internationale Produktionsteam dann auch in Österreich. Dann wird auch Mavie Hörbiger ins Drehgeschehen eingreifen. Als Kulisse dienen unter anderem das Schloss Schönbrunn und die Wiener Hofreitschule. Im September übersiedeln Schauspieler und Crew nach Ungarn und Tschechien, wo die Schlachten bei Austerlitz und Waterloo sowie der Russland-Feldzug Napoleons aufgenommen werden. 10.000 Soldaten, 3.000 Pferde, Hunderte Kutschen, aufwendigstes Make-up, historische Kostüme aus zahlreichen europäischen Fundus und die Verwendung modernster Spezialeffekte im Wert von mehr als vier Millionen Mark tragen dazu bei, dass diese Großproduktion ein atemberaubendes Fernsehereignis wird.

  
"Napoleon" ist eine Produktion von GMT und KirchMedia für ORF, ZDF, France 2, RAI, Telecinco und A & E in Zusammenarbeit mit Kekchi Films Productions, Spice Factory, MA Films und ASP. Der Vierteiler wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2002 im ORF zu sehen sein.

Fotos via APA

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