FCG - Chemie fordert: Christdemokratische Grundsätze auch unter Druck

nicht über Bord werfen - Folgen für die Kranken- und Pensionsversicherten unabsehbar

Wien (OTS) - "Christdemokraten dürfen sich niemals dazu hinreißen lassen, demokratische Wahlergebnisse umzustülpen", fordert der Bundesvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Gewerkschaft Chemie Josef Eder, "die ÖVP-Bundespartei auf, dem Druck der FPÖ zu widerstehen. Die per Gesetzesentwurf verankerte Ausschaltung von Gewerkschafter aus dem Hauptverband der Sozialversicherung sei der Beginn eines Weges in die Vergangenheit und die Erinnerung an dunkle Zeiten, fordert die FCG-Chemie zur Umkehr auf. Eder zur grotesken Idee einer "Unvereinbarkeit von Gewerkschaft und Sozialversicherung": "Unvereinbar sind hier nur Demokratie und der Weg der Freiheitlichen in die 3. Republik".

"Die letzten Wochen haben am Beispiel der angedrohten Erhöhung des Pensionsantrittsalters seitens des Bundeskanzlers eine erschreckende technokratische Einseitigkeit und das ignorieren jeglicher menschlicher Perspektive der tatsächlich Betroffenen gezeigt", kritisiert Eder die zunehmende Entwicklung, sich über die Menschen hinwegzusetzen. Die Arbeiter in der Chemie werden nicht zusehen, wenn die Regierung die Belastungen eines langen Berufslebens mit weiteren Pensionsantrittserhöhungen einfach ignoriere und Sozialabbau die einzige Maxime bei der Lösung monetärer Fragen sei", droht Eder Widerstand an und ruft auf an der am kommenden Donnerstag vom ÖGB mit allen Fachgewerkschaften und allen Fraktionen beschlossenen und geplanten Protestkundgebung in Wien teilzunehmen.

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