JVP Wien fordert Aufklärung über Hepatitis C

Haunschmidt: Wiener Jugendlich kennen Gefahren einer Hepatitis C Infektion kaum

Wien, 30. Juni 2001 - In den vergangenen Tagen endete der aufsehenerregende Hepatitis-C-Seroplast-Prozeß mit einem Vergleich und Zahlungen für die infizierten Blutplasmaspender. Die JVP Wien erneuert aus diesem Anlaß ihre Forderung, in Wien eine breite Aufklärungskampagne über Hepatitis C zu beginnen.

"Jugendliche kennen Hepatitis C kaum. Mit einer seriösen Aufklärungskampagne kann man zum einen Neuinfektionen verhindern und zum anderen durch rechtzeitiges Erkennen einer Infektion die besten Behandlungschancen sichern," so JVP-Wien-Obmann Mag. Georg Haunschmidt. "Wir haben deshalb eine Informationskampagne mit einem eigenem Folder gestartet, der die wichtigsten Informationen enthält, und diesen an die Wiener Jugendlichen verschickt. Die notwendige Breitenwirkung kann aber nur von der Stadt Wien erzielt werden."

Besonders heimtückisch ist an einer Hepatitis C Erkrankung, daß diese oft lange Jahre unerkannt bleibt und danach die Heilungschancen wesentlich geringer sind. Daher bemerkt ein Jugendlicher, der sich heute mit Hepatitis C infiziert mitunter erst Jahre später die Folgen. "Eine breite, sinnvolle und seriöse Aufklärung muß im Interesse aller politischen Gruppierungen stehen. Gesundheit ist nicht Angelegenheit von Parteipolitik", schloß Haunschmidt.

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