Niederwieser will Uni-Dienstrecht von Tagesordnung absetzen

Zurück auf Verhandlungstisch - Einigung mit Gewerkschaft war Bluff

Wien (SK) Nach den heutigen Aussagen der Vorsitzenden der HochschullehrerInnengewerkschaft, Andrea Kdolsky, "wonach es die 500 vorzeitigen ProfessorInnenstellen, welche durch das Finanzministerium finanziert werden sollten, doch nicht gibt", will SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser das Uni-Dienstrecht von der Parlaments-Tagesordnung für kommende Woche absetzen. "Es stellt sich die Frage, wie weit ein Verhandlungsergebnis noch gültig sein kann, wenn die wesentliche Basis dafür ein Bluff war", kritisiert Niederwieser. ****

"Die Regierung hat die Gewerkschaft bewusst falsch informiert und kommt jetzt in einen erheblichen Erklärungsbedarf", so Niederwieser. "Ein Zurück an den Verhandlungstisch ist die einzige Alternative", schloss der SP-Wissenschaftssprecher. (Schluss) ps/mm

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