Brauner: Investition in Höherqualifizierung von Frauen lohnt sich

Nachhaltige Maßnahmen vorteilhaft für IT-Branche

Wien, (OTS) "Der enorme Erfolg gibt dem Ansatz des abzwien Recht. Es hat sich gezeigt, dass die Teilnehmerinnen auch langfristig von der Nachhaltigkeit dieses Konzeptes profitieren. Wiedereinsteigerinnen beziehen nach den beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen des abzwien ein deutlich höheres Einkommen und können dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse eingehen", zeigte sich Frauen- und Personalstadträtin Mag. Renate Brauner am Freitag anlässlich der Präsentation von Teilergebnissen einer genauen Evaluation der abzwien-Maßnahmen erfreut. ****

Um qualitativ hochwertige Aussagen über das Qualifizerungskonzept "arbeiten&lernen" des abzwien bei der Eingliederung von Frauen ins Berufsleben machen zu können, hat das AMS eine wissenschaftliche Begleitstudie dazu in Auftrag gegeben. Über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren wurde die arbeitsmarktpolitische Qualifizierungsmaßnahme abzwien.office management center unter die Lupe genommen und einer genauen Evaluation unterzogen. Die Studie brachte äußerst positive Ergebnisse. So ist bei den beruflichen (Wieder)einsteigerinnen ein enormer Integrationserfolg sowie das Eingehen gut bezahlter und sehr dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse zu verzeichnen. Es ist ein klarer Trend erkennbar: Der Anteil der Kategorien der niedrigeren Einkommen sinkt, jener der höheren steigt.

Frauenstadträtin Brauner bezeichnete die Maßnahme als Vorzeigeprojekt. Investitionen in die Höherqualifizierung von Frauen seien nicht nur frauen- und gesellschaftspolitisch notwendig, sondern auch wirtschaftlich profitabel. Brauner: "Natürlich kosten nachhaltige Maßnahmen vorerst mehr, aber die vorliegende Untersuchung hat endgültig bewiesen, dass das Geld später wieder voll und ganz zurückkommt. Durch die enge Kooperation mit den Unternehmen gelingt es dem abzwien, die Frauen ‚punktgenau’ und dem Bedarf entsprechend auszubilden."

Mag. Manuela Vollmann, abzwien-Geschäftsführerin hob in diesem Zusammenhang hervor, dass die Frauen durch die einjährige Maßnahme den "Wiedereinstieg" bereits hinter sich gebracht hätten. Auch davon profitierten natürlich künftige ArbeitgeberInnen enorm.

Kritik übte Brauner erneut an der Frauenpolitik der Bundesregierung: "Eine längerfristige Höherqualifizierung macht nur dann Sinn, wenn die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie passen. Die Streichung von Bildungskarenz und Kindergartenmilliarde durch die derzeitige Bundesregierung waren jedenfalls gegenteilige Signale." Brauner trat für eine Frauenoffensive bei der Qualifizierung von IT-Fachkräften ein und forderte abschließend: "Wir brauchen mehr Projekte, die Frauen nachhaltig für IT-Berufe qualifizieren." (Schluss) hk

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