ÖGB-Präsident Verzetnitsch verlieh Luitpold-Stern-Preise 2001

Irmgard Schmidleithner diesjährige Preisträgerin

Wien (ÖGB). Der Luitpold-Stern-Preis für besondere Verdienste im Bereich der Arbeiter-, Volks- und Erwachsenenbildung ging heuer an Irmgard Schmidleithner, ÖGB-Vizepräsidentin und ÖGB-Frauenvorsitzende a.D. Die Preisverleihung nahm ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch gestern Abend vor.++++

Die Auszeichnung ist nach dem Wiener "Dichter der Arbeiterbewegung" Josef Luitpold Stern (1886 - 1966) benannt. Stern baute die Arbeiterbibliotheken zu modernen, leistungsfähigen Bildungszentren aus. Von 1954 bis 1959 war Stern Bildungsreferent des ÖGB. In Anerkennung seines Werkes verleiht der ÖGB seit 1968 die Luitpold-Stern-Preise.

ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch bezeichnete in seiner sehr persönlich gehaltenen Laudatio Irmgard Schmidleithner als "Frau mit Biss, die stets wisse, was sie wolle." Einige Mitarbeiterinnen des ÖGB untermalten dies anschaulich: Sie trugen eine Reihe von Originalzitaten der Preisträgerin vor. Schmidleithner hatte ihre gewerkschaftliche Tätigkeit 1980 als ÖGB-Frauensekretärin begonnen und war von 1991 bis 1999 Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin des ÖGB. Den Preis erhielt Irmgard Schmidleithner als Würdigung ihres Engagements für die Frauen, aber auch als Mitglied des Personenkomitees von "Land und Menschen", wo die Preisträgerin zur Förderung des Dialogs zwischen InländerInnen und Ausländerinnen auch heute noch aktiv ist.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Luitpold-Stern Förderungspreise 2001 überreicht. Sie ergingen an die Gewinner eines Literaturwettbewerbs, der heuer unter dem Thema "Für ein Miteinander im Land der Menschen - Arbeit im Wandern - wohin wandern die ArbeiterInnen?" ausgeschrieben war. Eine unabhängige Jury ermittelte aus insgesamt 186 Beiträgen 25 PreisträgerInnen. Mit einem Sonderpreis wurden einige Schulklassen und SchülerInnen bedacht.

Die ersten drei Luitpold Stern Förderungspreises 2001 ergingen an Elisabeth Blenk (1. Preis), Peter Mittmasser (2. Preis) und Johanna Reinthaler (3. Preis).(mfr)

ÖGB, 29. Juni 2001

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