SCHENNACH FORDERT: WESTENTHALER-RÜCKTRITT AUS KURATORIUM Grüne: Freiheitlicher Amoklauf - Nach Interventionen Mobbingkampagne als politisches Druckmittel

Wien (OTS) "Mit einer breiten Mobbingkampagne gegen den ORF und seine Geschäftsführung wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk nun öffentlich sturmreif geprügelt. Das ist nach der langen Overtüre freiheitlicher Interventionen und politischer Druckausübung sowie der ersten FPÖ-Festspiele am Sender - wie jene Haiders am vergangenen Sonntag am Sendeplatz der ZIB 1 in ORF 1 und zeitgleich in der echten ZIB 1 in ORF II - der nächste Akt der brutalen blau-schwarzen Machtübernahme im ORF. Durch den Amoklauf Westenthalers mit der irrwitzigen Milliarden-Klage soll von dieser Machtübernahme abgelenkt und lediglich der politische Druck auf den ORF erhöht werden. Das führt zu einer unverantwortlichen Verunsicherung des ORF, seiner Mitarbeiter und letztlich der Gebührenzahler. Westenthaler muß als Kurator sofort die Konsequenzen ziehen und zurücktreten", fordert der Mediensprecher und ORF-Kurator der Grünen, Stefan Schennach.

"Die FPÖ riskiert im Gegenwert zu besseren Karten im künftigen ORF-Postenschacher die Bonität und das Ansehen der wichtigsten Medienanstalt Österreichs national und international und erfüllt einmal mehr das Bild einer Rabaukenpartie, die vor haltlosen Verdächtigungen und Unterstellungen (wie etwa kartellrechtliche Milliardenklage Westenthalers) nicht zurückschreckt. Nachdem sich nun der Kuratoriumsvorsitzende Rektor März schützend vor das Unternehmen und die öffentlich gemobbte Geschäftsführung gestellt hat, muss dies nun auch der schweigende Bundeskanzler tun", so Mediensprecher Schennach.

"Eine weitere Konsequenz des Westenthaler Amoklaufes muß die Verschiebung der Beschlußfassung des ORF-Gesetzes sein. In einem derart aufgeheiztem politischen Klima kann keine ORF-Reform durchgepeitscht werden. Jetzt muss die ÖVP Vernunft walten lassen und die Notbremse ziehen. Zum Wohle des ORF und seiner MitarbeiterInnen und dem medienpolitischen Klima im Land", appelliert Schennach abschließend.

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