WIR GRATULIEREN Runde Geburtstage im Juli

Wien (PK) - Im Juli feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:

der ehemalige Abgeordnete Heinrich REISINGER (V) - 70. Geburtstag am 1. Juli,

die ehemalige Abgeordnete und ehemalige Bundesrätin Susanne KÖVARI (S) - 60. Geburtstag am 3. Juli,

der Abgeordnete Josef EDLER (S) - 60. Geburtstag am 6. Juli,

der ehemalige Abgeordnete und Klubobmann der FPÖ a.D. Friedrich PETER (parteilos ab August 1992) - 80. Geburtstag am 13. Juli,

der Abgeordnete und Klubobmann Univ.Prof.Dr. Andreas KHOL (V) - 60. Geburtstag am 14. Juli,

der ehemalige Abgeordnete Günter DIETRICH (S) - 60. Geburtstag am 15. Juli,

die Bundesrätin Germana FÖSLEITNER (V) - 60. Geburtstag am 18. Juli,

der ehemalige Abgeordnete Ökonomierat Franz HIETL (V) - 70. Geburtstag am 20. Juli,

der Abgeordnete Dr. Kurt HEINDL (S) - 65. Geburtstag am 22. Juli,

der ehemalige Abgeordnete Franz HELLWAGNER (S) - 85. Geburtstag am 29. Juli.

FRIEDRICH PETER 80

Am 13. Juli feiert der langjährige Partei- und Klubobmann der FPÖ Friedrich Peter seinen 80. Geburtstag. Geboren 1921 in Attnang-Puchheim, besuchte Peter in Linz die Lehrerbildungsanstalt und wirkte bis 1968 als Volks- bzw. Sonderschullehrer in Kirchdorf an der Krems und in Linz. Danach beschloss Peter, der auch den Berufstitel Hofrat verliehen bekam, seine Beamtenlaufbahn als Landesschulinspektor.

Peter gehörte zu jenen Politikern, die bereits zu Beginn der 50er Jahre die Sammlung des sogenannten nationalliberalen Lagers vorantrieben und engagierte sich zunächst in der Freiheitspartei des ehemaligen NS-Ministers Anton Reinthaller, aus welcher 1955 die FPÖ hervorging. Im gleichen Jahr wurde Peter oberösterreichischer Landtagsabgeordneter. 1958 folgte er Reinthaller als FPÖ-Obmann und verblieb in diesem Amt bis 1978.

Im März 1966 wechselte Peter in den Nationalrat, wo er 1970 auch die Funktion des Fraktionsvorsitzenden übernahm. In diesem Jahr kam Peter eine besondere Bedeutung zu, stützte seine Fraktion doch die damals im Amt befindliche Minderheitsregierung Bruno Kreiskys. Der Gewinn der absoluten Mehrheit durch die SPÖ im Oktober 1971 machte jedoch alle Spekulationen über eine SP-FP-Koalition nach den Wahlen obsolet.

Diese kam sohin erst 1983 zustande, nachdem die SPÖ die absolute Mandatsmehrheit nach zwölf Jahren verloren hatte. Peter war damals für das Amt des Dritten Nationalratspräsidenten vorgesehen, doch scheiterte dessen Kür an weitreichenden Protesten, die auf Peters SS-Vergangenheit hinwiesen, die schon 1975 zum Gegenstand einer heftigen Kontroverse zwischen Bundeskanzler Kreisky und Simon Wiesenthal geworden war. 1986 zog sich Peter aus der Politik zurück, 1992 trat er wegen grundsätzlicher Meinungsunterschiede mit dem Kurs des damaligen FPÖ-Obmanns aus der Partei aus.

ANDREAS KHOL 60

Ebenfalls einen runden Geburtstag feiert ein noch aktiver Klubobmann:
Andreas Khol wird am 14. Juli 60. Geboren 1941 in Bergen, besuchte Khol nach der Volksschule das akademische Gymnasium in Innsbruck, wo er 1959 die Matura ablegte. Danach studierte er Ius und promovierte 1963 zum Doktor der Rechte. 1969 sollte er sich an der Universität Wien in Verfassungsrecht habilitieren. Schon zuvor war Khol als Universitätsassistent in Innsbruck und Wien tätig gewesen, wobei er gleichzeitig das Amt des Generalsekretärs der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik ausübte.

Von 1969 bis 1973 arbeitete Khol als internationaler Beamter im Sekretariat des Europarates, ab 1974 war er Direktor der Politischen Akademie der ÖVP. Im Mai 1983 entsandte die ÖVP Khol in den Nationalrat, dem dieser seitdem ununterbrochen angehört. 1994 wurde Khol Klubobmann seiner Fraktion, zwischen Oktober 1999 und Februar 2000 war Andreas Khol überdies Dritter Präsident des Nationalrates.

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