Junge ÖVP will Jugendliche selbst die Jugendanwaltschaft wählen lassen

Parteipolitische Durchsetzung der Jugendanwaltschaft überprüfen

Wien, 29. Juni 2001 - Als Aktion gegen die Wiener Jugendlichen kritisiert die Junge ÖVP Wien den Auftritt der Wiener Jugendanwaltschaft gestern, Donnerstag, vor dem Landtag. JVP-Landesobmann Georg Haunschmidt: "Derart parteipolitische Agitation führt dazu, daß die Glaubwürdigkeit einer solchen Institution verloren geht. Die Objektivität der Jugendanwaltschaft muß überprüft werden."

Nun gelte es, eine Alternative für eine echte Vertretung von Jugendinteressen zu finden. "Warum sollten die Wiener Jugendlichen, die noch kein Wahlrecht für Gemeinderat und Landtag besitzen, nicht Vertreter in der Wiener Jugendanwaltschaft frei wählen können? So kann dafür gesorgt werden, daß die Wiener Jugendlichen nicht durch Gesandte von Parteien, sondern durch von ihnen selbst gewählte Vertreter repräsentiert werden. Und so ist auch sicher gestellt, daß sich die Jugendanwaltschaft um tatsächliche Jugendprobleme kümmert!"

Das Verständnis der jetzigen Jugendanwaltschaft, als verlängerter Arm der SPÖ zu fungieren, sei absolut untragbar. Eine Überprüfung, wieviele Parteigänger in der Jugendanwaltschaft untergebracht sind, ist dringend geboten. "Nur mit einer demokratisch legitimierten Jugendanwaltschaft kann es zu einer echten und wirkungsvollen Vertretung von Jugendinteressen kommen.. Dabei muß auch darauf geachtet werden, daß hier nicht Parteigänger entsorgt werden, sondern nach objektiven Kriterien die "Besten Köpfe" für Jugendlichen ausgewählt werden. Einzig und allein die Jugendlichen haben das Recht darauf, zu bestimmen, wer sie in der Jugendanwaltschaft vertritt ", fordert Haunschmidt abschließend.

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