ÖGB-Bachner: Und wer wird morgen abserviert?

Die FPÖ will alle ehrlichen und kritischen Menschen mundtot machen

Wien (ÖGB). "Die Methode ist immer gleich. Nach dem Hauptverband mit seinem Präsidium sind nun der ORF und seine RedakteurInnen dran", stellt die Leitende Sekretärin des ÖGB, Rositha Bachner zu den jüngsten Ausfällen des FPÖ-Rundumschläger und Klubobmann Westenthaler gegen die ZiB-RedakteurInnen und die ORF-Spitze fest.++++

"Zuerst unbewiesene Behauptungen, dann persönliche Diffamierungen, Drohungen und Unterstellungen. Und wer sich dagegen wehrt, wird auf die brutalste Weise persönlich fertig gemacht, dass ist die Methode der FPÖ", empört sich die Leitende Sekretärin des ÖGB. Vor niemandem wird Halt gemacht. Bachner: "Das hat schon bei der Angelobung der blau-schwarzen Regierung mit den Angriffen auf den Bundespräsidenten begonnen, hat sich mit der Beseitigung unliebsamer Manager und Aufsichtsräten im ÖIAG-Bereich sowie der seit Monaten anhaltenden Diffamierungskampagne gegen das Präsidium des Hauptverbandes verschärft und findet in den Angriffen auf den ORF und vielen Journalisten seine Fortsetzung."

"In diesem Land sollen alle ehrlichen und kritischen Menschen mundtot gemacht werden. Um das zu erreichen, scheint wirklich jedes Mittel recht zu sein", stellt Bachner fest. Dass solche Methoden in einer demokratischen Gesellschaft nichts zu suchen haben, liege auf der Hand und daher sei es besonders wichtig, so die Leitende Sekretärin des ÖGB, dass "alle Menschen in diesem Land, die sich vor solchen Methoden ekeln, gemeinsam Widerstand leisten." Die nächste Gelegenheit, so Bachner, "gibt es kommenden Donnerstag bei der Demonstration des ÖGB".(ff)

ÖGB, 29. Juni 2001 Nr. 539

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