Parnigoni kritisiert empörende Wohnverhältnisse für Exekutivbeamten beim EU-Gipfel

Wien (SK) Empört zeigt sich SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni über die grotesken Modalitäten rund um die Unterbringung von 500 Beamten von Polizei und Gendarmerie aus den Bundesländern während der Zeit des EU-Gipfels in Salzburg, vom 28. Juni bis 7. Juli.

Parnigoni am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Zuerst herrschte lange Zeit bange Unklarheit darüber, ob ein Teil der Beamten gar im Mozarteum, das seit der Leukämieerkrankungen dreier Professoren vor drei Jahren geschlossen und seitdem nie mehr betreten wurde, untergebracht wurde. Nun erfolgt dem Vernehmen nach die Unterbringung der Kriminalbeamten in einem bereits stillgelegten und abgewohnten Gebäudekomplex im Kasernenbereich, das angeblich bereits zum Abriss freigegeben ist. Die Zimmer werden - wie man hört - mit bis zu 13 Personen belegt, es gibt weder Sessel noch Kästen!"

"Dies ist den Sicherheitskräften, die zum Wohl der Öffentlichkeit und der Gipfelteilnehmer abkommandiert wurden, nicht zumutbar. Es zeigt sich wieder einmal, dass Strasser die Sorgen und Probleme des einzelnen Beamten herzlich egal sind."
Dem Protest, den die Gewerkschaft in dieser Angelegenheit bereits eingebracht hat, könne er sich nur anschließen, meinte Parnigoni. (Schluss) se/mm

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