Fasslabend: ÖAAB - Position im künftiger Zusammensetzung des Hauptverbands durchgesetzt

Zwei Vertreter im Verwaltungsrat stehen ÖAAB laut D’Hont zu

Wien, 29. Juni 2001 (ÖAAB - PD) Der ÖAAB hat seine Position bei der künftigen Zusammensetzung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger durchgesetzt. Die neue Zusammensetzung des Verwaltungsrats mit 3 SPÖ - , 2 ÖVP/ÖAAB- Vertretern und einem von der FPÖ entspricht genau dem, was dem ÖAAB nach den AK - Wahlen und den Personalvertretungswahlen im öffentlichen Dienst laut D’Hont zusteht, sagte heute, Freitag, ÖAAB - Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. Das Ergebnis wurde nach vielen Stunden harten Verhandelns durchgesetzt, da bis zuletzt "in bestimmten Kreisen versucht wurde, das Ergebnis der Personalvertretungswahlen im öffentlichen Dienst auf den Kopf zu stellen und den ÖAAB von der Möglichkeit der Mitsprache in einer gesetzlichen Vertretung möglichst auszuschließen", so Fasslabend. ****

Das erzielte Ergebnis sei vor allem im Interesse der Versicherten von Bedeutung, da sich der ÖAAB stets strikt gegen jede Belastungspolitik für die Versicherten gewandt hat. "Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, daß weitere Belastungen durch Beitragserhöhungen vermieden werden", sagte Fasslabend.

Ein weiteres wichtiges Ziel sei es gewesen, durch die Präzisierung der Versichertenkreise das berufsständische Prinzip in der Sozialversicherung zu stärken und damit die BVA und die Landarbeiterkammer auf Dauer abzusichern.

Verwunderung herrschte im ÖAAB darüber, daß in den Reihen der eigenen Partei versucht worden war, die dem ÖAAB zustehende Vertretung zu verhindern. "Laut Paragraph 421, Absatz 1 des ASVG (seit Frühjahr 2000 in Kraft) und nach D’Hont stehen dem ÖAAB auf Grund der Mandate im Hauptverband zwei Vertreter zu", sagte Fasslabend.
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