Scheele: Bis Ende 2001 Donauschifffahrt bei Novi Sad wieder in Gang bringen

Wirtschaftliche Schäden in ganz Europa

Wien (SK) "Bis Ende 2001 sollte die Donauschifffahrt nach den Nato-Bombenangriffen auf drei Donaubrücken bei Novi Sad wieder möglich sein. Durch die zerstörten Brücken beträgt der wirtschaftliche Schaden eine Million Euro täglich", erklärte Karin Scheele, SPÖ-Abgeordnete im Europäischen Parlament, Freitag anlässlich der Geberkonferenz für Jugoslawien gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Zumindest sei ehebaldigst eine "eingeschränkt nutzbare Fahrrinne" zu ermöglichen, da die zerstörten Brücken Auswirkungen auf die gesamte Schifffahrt entlang der Donau hätten:
"Der Kremser Hafen ist eine Schnittstelle zwischen Donau und Rhein. Als Sammel- und Verteilstandort für ganz Mitteleuropa sind dort viele Arbeitsplätze in Gefahr, sollte man sich nicht sehr, sehr bald geeinigt haben", so Scheele. ****

Die Donaukommission habe ein Projekt zur Beseitigung der Schäden an den Brücken erarbeitet, so Scheele. Die Kosten beliefen sich auf 26 Millionen Euro, wobei sich die EU bereit erklärt habe, 85 Prozent, aber maximal 22 Millionen Euro hier zu investieren, schloss Scheele. (Schluss) hm/mm

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