FWV: Antrag im Sinne der KMUs abgelehnt

Blau/Schwarz vertritt Interessen der Regierung auf Kosten der WKÖ-Mitglieder

Wien (OTS) - Der Freie Wirtschaftsverband Österreich hat heute am Kammertag den Antrag gestellt, eine Wiedereinführung des Entgeltfortzahlungsgesetzes anzustreben. Da bedingt durch längere Krankenstände insbesondere Klein- und Mittelunternehmen in existentielle Gefährdung gerieten, sei diese wirtschaftliche Neuregelung eindeutig gegen die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Kammermitglieder gerichtet und bedürfe einer Änderung, so der Sektionsobmann Gewerbe und Handwerk des Freien Wirtschaftsverbandes, Ernst Graft.

Es sei daher nicht nachhvollziehbar, dass die Wirtschaftsvertreter der ÖVP und der FPÖ diesen Antrag des FWV abgelehnt hätten. "Wirtschaftsbund und RFW haben unseren Antrag abgeändert, einzig auf den Zusammenhang mit Freizeitunfällen beschränkt und damit inhaltlich entscheidend verwässert.", so Graft. "Wir werden dafür sorgen, dass die Kammermitglieder erfahren, wie sie vertreten werden, sobald es um Interessenskonflikte mit der Bundesregierung geht."

Zuletzt wies Graft noch darauf hin, dass auch das passive Wahlrecht für ausländische UnternehmerInnen nur im Gespräch bleibe, jedoch keine konkrete Vorgangsweise beschlossen worden sei.

Rückfragen & Kontakt:

Freier Wirtschaftsverband Wien
Mariahilferstraße 32 1070 Wien
Tel.: 01/522 47 66 12
Email: ak@fwvwien.at
Internet: www.fwvwien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FWW/OTS