Heilingbrunner wieder Präsident Umweltdachverband - "Aktionsplan für naturnahe Landwirtschaft" beschlossen

Admont (OTS) - Die 28.Vollversammlung des Umweltdachverbandes in Admont (Steiermark) wählte gestern Abend, 28. Juni, Dr. Gerhard Heilingbrunner erneut zum Präsidenten des Umweltdachverbandes. Die Delegierten der 34 Mitgliedsorganisationen, die zusammen mehr als eine Million Mitglieder zählen, votierten ohne Gegenstimme für den 43jährigen Umweltjuristen und Chef des "Kuratoriums Wald".

Einstimmig in das Präsidium des Umweltdachverbandes gewählt wurden Univ. Prof. Dr. Walter Kofler (Naturschutzbund Österreich), Dr. Friederike Spitzenberger (BirdLife Österreich), Dr, Ernst Vitek (Naturfreunde Österreich), Mag. Peter Haßlacher (Oesterreichischer Alpenverein), Univ. Prof. Dr. Hubert Trimmel (Verband Österreichischer Höhlenforscher) und DI Thomas Stemberger (Österreichischer Forstverein).

Es ist dies die dritte Funktionsperiode für Heilingbrunner. Als die wichtigsten Erfolge der vergangenen vier Jahre bezeichnete der Hainburg-Vorkämpfer den Fall des "steinzeitlich-undemokratischen Bergrechtes" und die Verwirklichung der Nationalparke Donau-Auen, Kalkalpen und Thayatal. Der wiedergewählte "Präsident Umweltdachverband" erklärte die rasche Verwirklichung des Nationalparkes Gesäuse, die laufende Kampagne für eine naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft ("Bauernmanifest"), den Stopp des Ausverkaufes der heimischen Wasserkraft an Atomkonzerne sowie die Verringerung der Belastungen durch den LKW-Transit zu den wesentlichen Schwerpunkten für das laufende Jahr.

Die Vollversammlung des Umweltdachverbandes beschloss mit den Stimmen der Vereine für Land- und Forstwirtschaft einen "Aktionsplan für eine naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft". Futter ohne Gentechnik und Antibiotika in ganz Europa, faire Erzeugerpreise für die Bauern, mehr Förderung für die regionale Vermarktung hochwertiger Lebensmittel, ein "Wachstumsprogramm für den Bio-Landbau" sowie ein "Landschaftsfonds Österreich", der einen besseren Schutz der bedrohten heimischen Kulturlandschaften bringen soll, sind hier die wesentlichen Eckpunkte des Aktionsplanes.

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