Ferrero-Waldner unterstützt Geberkonferenz für Jugoslawien in Brüssel

"Österreich tragt mit ATS 100 Mio zur Stabilität Jugoslawiens bei"

Wien (OTS) - "Die erste Geberkonferenz für die Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien und Montenegro), die heute in Brüssel stattfindet, verfolgt zwei Ziele "so Außenministerin Benita Ferrero-Waldner.

1. "Bekräftigung des politischen Willens der jugoslawischen Regierung, das gemeinsam mit der Weltbank erstellte wirtschaftliche Reformprogramm (Economic Recovery and Transition Program, abrufbar im Internet unter www.seerecon.org) konsequent umzusetzen sowie die

2. Unterstützung des Reformprogramms der Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) durch die internationale Staatengemeinschaft in Form von Finanzhilfe."

"Mit Hilfe der eingesammelten Unterstützungsgelder sollen die schwierigen, sozialen Folgen des anlaufenden, wirtschaftlichen Übergangsprozesses der Bundesrepublik Jugoslawien abgefangen werden. Die Geberkonferenz stellt daher einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Stabilität in der Bundesrepublik Jugoslawien und in der gesamten Region dar", sagte Ferrero-Waldner.

Der finanzielle Bedarf der Bundesrepublik Jugoslawien für 2001 wird laut Weltbank und Europäischer Kommission mit USD 1,2 Mrd. beziffert. Dieser Bedarf soll mit den auf der Geberkonferenz durch die Geberstaaten zugesagten Gelder gedeckt werden.

Ferrero-Waldner sagte zum Österreichischer Beitrag für die Geberkonferenz: "Als Mitglied der internationalen Gemeinschaft und aus eigenem Interesse wird auch Österreich solidarisch zur Stabilisierung dieser in seiner Nachbarschaft liegenden Region beitragen".

Der österreichische Beitrag beträgt insgesamt ATS 100 Mio und setzt sich, wie folgt, zusammen:

1. ATS 60 Mio. durch das BMF für Maßnahmen im Kompetenzbereich des BMF;

2. ATS 24 Mio. aus dem verfügbaren Osthilfebudget des BMaA ;

3. ca. 16 Mio. ATS aus Beiträgen anderer Bundesministerien, der Bundesländer, der Gemeinden, der Interessensvertretungen und NGOs.

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