Wirtschaftsgespräche mit Deutschland

Wien (BMWA-OTS) - Am 29. Juni finden in Wien bilaterale Wirtschaftsgespräche auf Sektionsleiterebene zwischen Deutschland und Österreich statt. Die deutsche Delegation steht unter der Leitung von Ministerialdirigent Wedige von Dewitz, die österreichische Delegation wird von Sektionschef Mag. Josef Mayer, Leiter der Sektion Außenwirtschaftspolitik und Europäische Integration im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit geleitet. Zur Diskussion stehen vor allem die österreichische und deutsche Wirtschaftslage, aktuelle EU-Themen und multilaterale Fragen. ****

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Österreichs. Im Jahr 2000 konnten die österreichischen Exporte nach Deutschland mit einem Wert von 316,5 Milliarden
Schilling (23 Milliarden Euro) um 9% gegenüber 1999 gesteigert werden. Damit gehen nunmehr 33 % aller österreichischen Exporte in unser Nachbarland. Die österreichischen Importe aus Deutschland verzeichneten mit einem Volumen von 412,8 Milliarden Schilling (30 Milliarden Euro) ein Plus von 11% gegenüber 1999 und hatten einen Anteil von 40 % am Gesamt-Importvolumen. Die wichtigsten österreichischen Exportgüter sind KFZ-Teile, elektronische Erzeugnisse, Maschinen und Metallwaren. Im Gegenzug dazu importiert Österreich Kraftfahrzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, Maschinen und Eisenwaren. Besondere Bedeutung kommt Deutschland für die österreichische Zulieferindustrie zu. Der Gesamtbestand der österreichischen Investitionen in Deutschland beträgt 32 Milliarden Schilling (2,33 Milliarden Euro). Der Gesamtbestand der deutschen Investitionen in Österreich beträgt 234 Milliarden Schilling (17 Milliarden Euro).

Bezüglich der EU-Erweiterung werden vor allem wirtschaftliche und handelspolitische Aspekte der Osterweiterung erörtert. Im Zusammenhang mit den multilateralen Fragen liegt der Diskussionsschwerpunkt auf der neuen WTO-Runde, ein Thema, das für Österreich und Deutschland besondere Bedeutung hat. Beide Länder sind für eine neue Welthandelsrunde, die umfassend sein soll und bei der vor allem auch verstärkt die Interessen der Entwicklungsländer berücksichtigt werden.

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