Margaretner Grüne für Dezentralisierung des MA 48-Fuhrparks

Grüne stimmen gegen Absiedlung ins Waagner-Biro-Gelände

Wien (Grüne Margareten) - Entgegen den Behauptungen des
Margaretner Bezirksvorstehers Kurt Wimmer fordern die Bezirks-Grünen seit Jahren die Absiedlung der MA 48 aus dem 5. Wiener Gemeindebezirk, dem dichtest verbauten Gebiet Österreichs. Nirgendwo anders sind Freiflächen, gerade für Sport- und Kultureinrichtungen, eine derartige Mangelware. Die Margaretner Grünen ließen sich dennoch nicht von der SPÖ durch einen "dringlichen" Resolutionsantrag instrumentalisieren, in dem eine Absiedlung in das Waagner-Biro Gelände in Transdanubien explizit vorgeschlagen wurde. Der Grüne Klubobmann Peter C. Dvorsky sieht in diesem Überrumpelungsversuch der SPÖ einen Akt der Verschleierung, um den überteuerten Kauf des Waagner-Biro-Komplexes in Stadtlau, faktisch zu "legalisieren".

"Auch ökologisch ist diese Lösung eine ‚absolute Schnapsidee’", so Dvorsky weiter. Die Müllwägen würden ein vielfaches an Strecken zurücklegen, um die Entsorgung in den westlichen und südlichen Wiener Bezirken aufrecht zu erhalten. Die Grünen treten daher für drei bis vier dezentrale Standorte für den Fuhrpark der MA 48 ein. Für den Südwesten Wiens gäbe es Standorte im 23. und 10. Bezirks, die weit sinnvoller und ökonomischer wären.

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